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Beschluss des Teilregionalplan Energie Mittelhessen

9. November 2016

Sitzung der Regionalversammlung Mittelhessen in Marburg Cappel und Beschluss des Teilregionalplan Energie Mittelhessen. Die Sitzung war auf einem Mittwoch angesetzt und dazu noch zu einer Uhrzeit, an der die meisten Menschen in unserem Land ihrem ihrer Arbeit nachgehen um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Da ich schon im Rentenalter bin habe ich an dieser Sitzung teilgenommen und dabei einen Audiomittschnitt gemacht. Diesen wollte ich Bürgern, die großes Interesse an dem Beschluss der Regionalversammlung haben, aber eben aus beruflichen Gründen dort nicht anwesend sein konnten, zugänglich machen.

Die Sitzung war ja öffentlich und warum sollte die Öffentlichkeit Details und Reden der Regionalversammlungsmitgliedern, vorenthalten werden, dachte ich. Aber das war ein klarer Fall von denkste, denn als höflicher Mensch, habe ich vor der Veröffentlichung bei der Regionalversammlung um Erlaubnis gefragt.


 

<< Anfrage wegen Einbeziehung der hessischen Öffentlichkeit Übersicht 2. Redner RP Dr. Christoph Ullrich >>
Meine Gedanken und 1. Redner Klaus Weber Bei der Begrüßung der Delegierten der Regionalversammlung Mittelhessen betonte der Vorsitzende Klaus Weber (SPD) "..dass heute ein Energieplan beschlossen wird, der die Energiewende in Hessen voran bringt..."

Donald Trump ist in der USA zum neuen Präsidenten gewählt worden und im Regierungsbezirk Mittelhessen (Gießen) schickt man sich an, einen Teilregionalplan Energie zu verabschieden, der auf 130 Flächen im Regierungsbezirk vorsieht, den Lebensraum der Großvögel zu zerstören.  Bei angenommen 5 Windkraftanlagen pro VRG Fläche bedeutet das 650 neue Windwahnanlagen in Mittelhessen. Berücksichtigt man pro Anlage 10.000 m² Rotorfläche, bedeutet das aber auch, 650.000 ² neue Todeszone für Rotmilan und Co.

Wobei 5 Windwahnanlagen pro VRG Fläche sicherlich noch sehr tief gegriffen ist.

Was würden wir Deutschen sagen, wenn in Ägypten 650.000 m² neue Fangnetze für Singvögel aufgebaut würden?

Das ist nicht zu vergleichen? Nein, wenn schon ein Vergleich herhalten muss der immer wieder von Windwahnsinnigen angeführt wird ist es der Vergleich Windwahn zu Autos, Fensterscheiben etc.

Ja, sicher werden auch Vögel getötet, die vor Fensterscheiben fliegen, was sollen wir tun, auf Fenster verzichten? Klar, auch werden Vögel in unserem Land Todesopfer von über 47 Millionen Kraftfahrzeugen in Deutschland was sollen wir tun? Die Fahrzeuge transportieren Waren, Menschen, und sonst noch Allerlei über unsere Straßen. Ob jeder Transport sinnvoll ist, weiß ich nicht. Aber die allermeisten sind es.

Nun stehen erst 27.000 Windwahnanlagen, oder soll ich lieber Vögelkillermaschinen schreiben, in Deutschland. Die Vogelschlagerfassungen, und es handelt sich fast ausschließlich um Zufallsfunde, weisen jetzt schon Horrorzahlen aus. Es scheint den Profiteuren und politisch Verantwortlichen aber völlig am Arsch vorbei zu gehen.

Das nur zur Einstimmung


Sitzung der Regionalversammlung zum Thema Teilregionalplan Mittelhessen im Kreishaus Marburg Cappel.

Bei der Begrüßung der Delegierten der Regionalversammlung Mittelhessen betonte der Vorsitzende Klaus Weber (SPD)

"..dass heute ein Energieplan beschlossen wird, der die Energiewende in Hessen voran bringt. Auch wenn das hier und da von einigen bezweifelt wird, sehen wir derzeit keine Alternative zur Umsetzung der Energiewende.
Es war uns wichtig, so Weber, die unterschiedlichen Interessenslagen in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen..."

Was könnten das für verschiedene Interessenlagen sein, Herr Weber?
Sind das Bürgermeister von immer während klammen Kommunen, die mittels dem Geld der Stromkunden, ihre Haushaltskasse aufbessern wollen?
Sind das einflussreiche Landbesitzer wie etwa Hessenforst, Kirchen oder gräfliche Waldbesitzer?
Oder sind das gar Energiegenossenschaften und deren Mitglieder, die sich auf dem Abgreifen der EEG Umlage spezialisiert haben? Ebenso wie der politisch sehr einflussreiche Energieversorger in Mittelhessen (OVAG)?

Oder sind das Bürger die ohne irgendwelche finanziellen Interessen zu verfolgen etwas von unserer Natur nicht zerstören lassen wollen?
Oder gar Bürger, die erkannt haben, welchen Betrug sie im Zuge dieser Energiewende von der Politik aufsitzen.

Neben der Vielzahl der Sitzungen, erwähnt Weber die 8500 Einwendungen und Einzelanträge zum Regionalplan Energie Mittelhessen.

Die selbst gesteckten Energieziele, seien so Klaus Weber,

"nur im Energiemix erreichbar, die da sind: Bioenergie, Photovoltaik und Windkraft. Wir sind uns auch alle einig, zu mindest in der Regionalversammlung, dass die Windenergie dabei die größte Rolle spielt."

Nun Klaus Weber, könnten Sie und alle die sich in der Regionalversammlung einig sind, bitte einmal den von Ihnen genannten Energiemix mit Zahlen aufschlüsseln, wie viel GW installierte Leistung benötigen wir um jeden Bereich Ihres Energiemixes. Machen Sie die Zahlen fest an den täglichen Maximalen Strombedarf und führen Sie die Anteile der Energiemixer auf. Und sagen Sie bitte auch, wer für welche Stromerzeuger einspringt bei dessen Totalausfall.

  • wer erzeugt Nachts unseren Strom
  • Wer tut es bei Windstille?
  • Und wer ist für die Stromversorgung zuständig bei Windstille und trüber Witterung.
  • Und natürlich wer, bin windstillen Nächten?

Nicht zufrieden ist Klaus Weber..

"mit der Berücksichtigung des Artenschutz in den VRG Gebieten. Dieser werde doch in vielen Fällen überstrapaziert. Dadurch gingen viele windreiche und im übrigen konfliktarme Standorte verloren."

Da steht Klaus Weber auf einer Linie mit dem Bürgermeister aus Mücke, Matthias Weitzel, der in einem Zeitungsinterview bedauerte, dass man sich 2005 auf die Ausweisung der Vogelschutzgebiete eingelassen habe. Ja, wenn Subventionen winken, ist der Artenschutz und der Schutz unserer Natur eher störend.

Zitat Klaus Weber:

"Würde man den hier zu Grunde liegenden Berücksichtigung der Schlagopfer auf Straßen übertragen, käme es immer wieder zu Sperrungen einzelner Autobahnabschnitte."

Auch hier versteht Klaus Weber den Einsatz von unverzichtbarer Technik in unserer hochmodernen Welt nicht und zieht einen Vergleich zu einer Technik die vor über 100 Jahren, weil völlig unzuverlässig für die Industrialisierung, eingemottet wurde. Was hat sich an der Ausbeutung der Windenergie seit dem geändert Klaus Weber, bläst der Wind nun zuverlässig rund um die Uhr das ganze Jahr über?

Zitat Klaus Weber:

Diese Berücksichtigung schließe ein Repowering im Hohen Westerwald und Vogelsberg aus. Wo eine Vielzahl von kleinere Anlagen, die zu dem viel problematischer für Vögel sind wie diese durch wenige höhere Anlagen zu ersetzen.

Aus diesen Worten schließe ich, Herr Weber weiß nicht wie dominierend die 200 Meter Monsteranlagen die Landschaften wirken.  Die kleinen Anlagen, genau so unsinnig wie die Großen, waren aber schon hinter dem nächsten Hügel nicht mehr präsent.

Und seine Problematik zu Vögeln hat Klaus Weber offenbar der Propagandalyrik der hessenEnergie entnommen.
 Warum kommt die vom BMWi in Auftrag gegebene Progress-Studie zu Schlagopfern an WKAS zu dem genau anderen Ergebnis.  Es wurden dort, die Untersuchung wurde im Norden unseres Landes durchgeführt, das Flugverhalten verschiedener Vögel an die dortigen Anlagen durchgeführt. Wobei die Anlagenhöhe bis maximal 120 Meter reichte. Weil halt es dort so hohe Anlagen wie im Mittelgebirge verbaut werden, einfach nicht gibt.
Dabei zeigte sich das bei Rotmilanen 55% der Flüge genau im Höhenbereich der Rotorfläche, dieser 200 Meter Anlagen stattfinden. Beim Mäusebussard sind es sogar 68% der Flugbewegungen. Nicht nur wegen seiner Häufigkeit gehört der Mäusebussard zu den häufigsten Schlagopfern sondern auch wegen seinem Flugverhalten. Sein Glück ist dabei noch dass er durch seine Jagdtechnik eher ein Ansitzjäger ist. Aber genau das, der Rotmilan jagt nur im Flug, macht den Rotmilan im Verhältnis zu seinem Vorkommen zu diesem häufigsten Schlagopfern an WKAs in unserem Land.

Zitat Klaus Weber:

Weiterhin wäre es unmögliches Jedem recht zu machen.

Zumindest den Profiteuren der Windkraft macht es die Regionalversammlung recht

Weber betonte,

"..dass die Mitglieder der Regionalversammlung selbst auch in den Gebieten mit Windkraft wohnen. Bei ihm drehten sich in Kirchheim 9 Windenergieanlagen, in den angrenzenden Städten und Gemeinden sind es weit über 30. Deshalb gilt auch für Heute und in Zukunft, wir müssen miteinander im Gespräch bleiben."

Herr Weber wie geht es Ihnen in Kircheim beim Anblick der WKAs in dem Bewusstsein, dass die Anlagen wegen ihrer Unzuverlässigkeit für die Stromversorgung Unsinn sind.

Zustimmung der Versammlungsmitglieder bekam Klaus Weber für seinen Hinweis, dass es unakzeptabel ist, wie Mitglieder und auch Mitarbeiter des RPs in unflätiger Weise angegangen wären.

Klaus Weber, was meinen Sie wie wir uns fühlen, wenn Sie beschließen unsere Natur der EE Industrie zu opfern. Das ist nicht unflätig sondern Brutal. Brutal der Natur gegenüber und brutal  gegenüber den Menschen. Sie werden ganz genau wissen, dass außer Biomasse, keiner der anderen EEs (Wind und PV) in der Lage sind, konventionelle Kraftwerke zuverlässig zu ersetzen


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Als zweiter Redner trat RP Ulrich ans Mikrofon...



Zuletzt geändert von Administrator (hermann)  am Dec 22 2016  um 18:27
<< Anfrage wegen Einbeziehung der hessischen Öffentlichkeit Übersicht 2. Redner RP Dr. Christoph Ullrich >>

Fortsetzung folgt....

Es werden immer Behauptungen von EE-Befürworten aufgestellt, es gäbe soundsoviele Volllaststunden bei der Windkraft.  Wir haben das einmal untersucht.

Alle Zahlen stammen von windmonitor.iwes.fraunhofer.de

Die Volllaststundenzahl wurde errechnet (Jahresertrag : install. Leistung)

Offshore WKAs auf See

Im Jahr 2016 haben 947 Offshoreanlagen, mit einer installierten Leistung von 4.089 MW, in Deutschland 11,9 TWh erzeugt.
Davon leitet sich eine Volllaststundenzahl von 2910 Stunden ab. Entspricht 33 % der Jahresstunden

Onshore WKAs an Land

Im Jahr 2016 haben 27.270 Onshore anlagen, mit einer installierten Leistung von 45,91 GW, 68,2 TWh erzeugt.
Davon leitet sich eine Volllaststundenzahl von 1486 Stunden ab. Entspricht ca. 17% der Jahrestunden.

Diese Zahlen sind Fakt, interessieren uns aber weniger, denn es gibt immer Zeiten da gilt es lange Windflauten zu überbrücken. So lange wir nicht in der Lage sind diese Zeiten durch gespeicherten Strom zu überbrücken, bedarf es konventionelle Kraftwerke als Backup. So lange wir diese nicht haben, wird es nicht zu einer Senkung des CO 2 Ausstoßes kommen. Und so lange ist jeder Euro, der in diese windige Industrie gepumpt wird Bürgerbetrug.


Grüner Umgang verdirbt den Charakter, Herr Ministerpräsident


Seit Anfang November 2016

bis Heute,

genehmigt das RP Gießen

400.669

Quadratmeter neue

Windwahn-Todeszonen

Die gesamte, durch das EEG verursachte Todeszone beträgt in Hessen, (Stand 6 /2017)  7,2 Millionen Quadratmeter

Wo die WindWahnBauwerke
als Dreiarmige Banditen und als Totschläger für Vögel, in Zukunft lauern werden, ist in dieser Karte ersichtlich

Windwahn Todeszone Stop

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Vortrag zu Infraschall durch WKAs