home

 

Veranstaltung: Informationsaustausch zum Teilregionalplan Energie Mittelhessen
am 28.Sept. 2015 in Groß-Buseck

Bei der letzten Ausschusssitzung Energie-Umwelt-Ländlicher Raum-Infrastruktur (EULI)
der Regionalversammlung Mittelhessen bemühte sich der Sprecher der Bürgerinitiative Gegenwind Vogelsberg Hans Teegelbekkers um einen Termin zu einer Infoveranstaltung für die Bürgerinitiativen.

Weil die Regionalversammlung wohl solch eine geballte Gegenwehr von Menschen die sich solch eine mit dieser "Energiewende" einhergehende Naturzerstörung nicht antun wollte, lud man kurzer Hand auch Profiteure ein. Diese konnte ihr Ansinnen mit der "Energiewende" eine schnelle Mark zu machen auch in vielfältiger Form vorbringen.

 

<< >>>>> 3. Teil Regionaler Block Lahn-Dill-Kreis Übersicht
>>>>> 4. Teil Regionaler Block Vogelsbergkreis Weil die Menschen im Vogelsberg sehr einfach gestrickt sind, haben sie sich ihre Natur und Landschaften inzwischen mit über 200 Zufallsstromerzeuger, zerstören lassen. Die Menschen hier glauben einfach den Lügen der EEG Profiteure. Und es ist bequemer einfachen Lügen zu glauben, wie unbequeme Wahrheiten. Den Menschen hier wurde Glauben gemacht, diese Zufallsstromerzeuger könnten konventionelle Kraftwerke ersetzen. Obwohl, Viele haben erkannt, es ist einfach und bequem mit dem EEG eine schnelle Mark zu machen.

Besucher unserer Seite möchte ich den 4 Block der Veranstaltung der Regionalversammlung Mittelhessen am 28.09.2015 in Groß-Buseck nicht vorenthalten.

In diesem Block kamen die BIs aus dem Vogelsberg, zu Wort, allerdings durften auch potentielle Profiteure dieser "Energiewende" wie RA Karpenstein ihre Ansichten pro weiterer Naturzerstörung verbreiten. Wobei in diesem Block der BUND mit Herrn Dr. Dennhöfer einen 3 Redner stellte.

Block Vogelsbergkreis

Kerstin Michna spricht für die BI für Mensch und Natur Gegenwind Frischborn.



Kerstin Michna betont dass sie ihr Redebeitrag hier ausübt, weil 80% der Einwohner Frischborn ihren Unwillen gegen den Bau von WKA in ihrer Gemeinde durch eine Unterschrift zum Ausdruck gebracht haben. Zugleich spricht sie hier, betont Kerstin Michna, weil in einem Gebiet wo verschiedene Rotmilan-Paare und 4 Schwarzstorche ihre Heimat haben, WKA geplant seien. Sie berichtet, dass hinter dem Rücken der Bürger der Großwaldbesitzer Graf von Westerholt und der Investor Holger Schwarz (Oktoberwind)  einen Genehmigungsantrag an den RP Gießen gestellt.

3 WKAs will der Investor aus der windwahnfreien Röhn, unmittelbar an der Grenze zu einem Vogelschutzgebiet bauen. Diese Grenze folgt jedoch nicht den Revieren der dort ansässigen Vögeln, sondern der Gemeindegrenze.
Die Karten und Dokumentationen der Vögel liegt dem RP vor.

Weiterhin sollen die WKAs eine mit öffentlichen Geldern aufwändig angelegten Wanderweg "die Bachtour" zerschneiden.
Frau Michna zeigt einige Bilder von diesem Bereich, betont "es sei eine Oase" und hebt das wunderbare dieser Landschaft hervor.
Dieses Gebiet ist auf  Grund von avifaunistischen Gutachten im TRP-E Mittelhessen als VRG Fläche, aus gutem Grund, gestrichen worden

Trotz der Herausnahme der VRG Fläche stellt Oktoberwind nach BImschG den Bauantrag, und man höre und staune, das selbe Gutachterbüro, kommt nun für den Investor zu einem anderen Ergebnis.
Im neuen Gutachten der Flugbewegungen, sparren die Milane und Schwarzstorche schon die geplanten Standorte der WKAs aus. Das mag, so ihre Vermutung, mit den Ablenkfütterungen, der Projektierer zusammen hängen. Für die Mitglieder ihrer BI stinkt das zum Himmel, verkündet Kerstin Michna und erntet damit starken Beifall.

Genauso stinkt es der BI, dass dort wo die WKAs beantragt wurden, in den vergangenen 2 Wochen schon Kahlschläge erfolgten. Und rein "zufällig" sei der bekannte Rotmilanhorst dort nun nicht mehr auffindbar.

Die BI fragt sich auch, warum, trotz der 2. Offenlage des TRPEM, überhaupt noch BImschG Anträge zu lässt. Zudem müsse die Planungsbehörden doch auf der Seite der Bürger und Bürgerinnen stehen, betont Michna, und Natura 2000 Gebiete ernst nehmen. Kerstin Michna fordert für ihre BI eine gerechte Verteilung der Windkraftanlagen und es könne nicht ausschließlich nach Windhöffigkeit gehen und erntet viel Applaus für die Aussage, "der Vogelsberg hat sein Soll an Windkraftanlagen schon übererfüllt."
Die Naturlandschaften im Vogelsberg sind für die Menschen hier ein wirtschaftliches Gut geworden und nur durch eine Sicherung der der Natur und der Immobilienwerte kann die Landflucht, die im Vogelsberg schon voll im Gange, ist aufgehalten werden.

Kommentar:
Liebe Kerstin Michna, ich freue mich, dass sich Menschen so für ihre Natur einsetzen. Trotzdem haben Sie, wenn Sie für eine ausgewogene Verteilung der Windkraft plädieren, sich nicht ausreichend mit der Funktionsweise von Windkraftanlgen beschäftigt. Sie können Windkraftanlagen an allen Ecken der Welt hinstellen, ohne Wind liefern diese Anlagen keinen Strom. Die Zufallsstromanlagen erfüllen somit nicht die Aufgabe, für das sie uns verkauft und angepriesen werden. Windkraftanlagen können keine herkömmlichen Kraftwerke, wegen ihrer Unstetigkeit, ersetzen. Gestern nicht - Heute nicht und Morgen auch nicht

Das mag sich ändern, wenn in weiter Zukunft einmal eine großtechnisch nutzbare Stromspeicherung möglich ist. Daran muss jedoch geforscht werden und bis so etwas möglich ist, sind alle jetzt und in naher Zukunft gebaute Zufallsstromerzeuger wieder Schrott.
Was haben in dieser Zeit die Zufallsstromerzeuger erreicht? Sie haben Unmengen an Natur zerstört, Lebensräume vieler Tiere zerstört und vor allen Dingen uns sehr viel Geld gekostet. Von der Zwietracht die in den Dörfern getragen wurde, gar nicht zu reden. Fakt ist: Zufallsstromerzeuger können keine Stromlieferung sicherstellen und dienen einzig und allein der Geld-Umverteilung von Unten nach Oben.

Die Wenigen im Ort, die sich Geldanlagen in diese hoch subventionierte Stromproduktionsform leisten können, bereichern sich an den Menschen in den Dörfern, die sich dieses nicht leisten können oder auch nicht wollen. Und genau diese Volksausbeutermeute, die sich in u. a. Energiegenossenschaften zusammen rotten, haben nicht vor, Stromversorgung zu sichern, nein, sie wollen sich ganz einfach über das EEG bereichern und verkaufen sich als Weltretter.





Für die BI Pro Lebensraum Dreiländereck Fulda/Vogelsberg trat nun Andre Heil ans Micro.



Andre Heil spricht das Problem des Repowering an und gibt mit Schlüchtern ein Beispiel, dass es trotz Repowering, nicht wie allgemein von den Profiteuren der Windkraft behauptet, zu weniger, sondern zu mehr Anlagen kommt.
Heil prangert an, dass die Menschen erst nach heftigsten Protesten mit ins Boot geholt werden. Er hebt des Weiteren die besondere Lage im Dreiländer-Eck Freiensteinaus hervor, wo die Regierungsbezirke Kassel, Gießen und Darmstadt zusammen kommen. Und jeder Regierungsbezirk versuche die VRG Flächen an die Ländergrenzen zu legen. Durch die Situation kommt es in mehreren Dörfern zu einer Umzingelung der Wohngebiete.

Eindrucksvoll untermauert Herr Heil seine These der Umzingelung am Beispiel des Dörfchen Reinhards mit Bildern.
Er weist auch darauf hin, dass in dieser Gegend im Bereich des RP Gießen zwar "nur" 22 Zufallsstromanlagen stehen bzw. geplant seien, jedoch durch die Lage im Dreiländereck es inkl. der angrenzenden RPs 49 Anlagen seien und fragt:

"Wann greift das Übermaßgebot?"

Andre Heil weist auch noch mal darauf hin, dass die Fa. Luftstrom im Bereich Hallo 7 größere Anlagen geplant hatte und ohne Genehmigungen dafür schon Rodungen durchgeführt wurden, um dann jedoch auf kleinere Anlagen umzuschwenken. So wurden ohne Genehmigungen viel zu viel Wald gerodet.

Die Gemeinde Freiensteinau hat, so stellt Andre Heil dar, 7 negative Gemeindebeschlüsse gefasst, die sich gegen die Bebauung mit WKAs z,B. im Kohlwald aussprachen. Trotzdem befinden sich in den Steckbriefen der VRG Fläche zu diesem Gebiet immer noch der Hinweis: Planungswunsch der Gemeinde. Heil weist daraufhin, dass im Gebiet Freiensteinau 5% der hessischen Schwarzstorche angesiedelt sind.

Einer seiner Forderungen lautet:
Die kumulierende Wirkung bestehenden und geplanten Windparks auf Mensch sowie die gesundheitlichen Folgen sind nicht tolerierbar.
49 Zufallsstromerzeuger, Heil benutzt allerdings den Ausdruck der Windprofiteure und spricht von "Windkaftanlagen", in einem kumulativ zu betrachtenden Gebiet sind für Ortschaften und Menschen eindeutig zu viel.
Viel Beifall erntete Andre Heil mit der Feststellung, dass der Mensch in einem außen liegenden Anwesen 600 Meter Abstand zu einer WKA eingeräumt wird, dem Schwarzstorch allerdings 1500 Meter Abstand zu einem Horst zugestanden wird. Zitat:" ...hier zählt der Mensch eindeutig weniger wie die Natur"
Andre Heil fordert, dass es das Ziel sei, durch die von der Fa. Luftstrom zugestandene Umweltverträglichkeitsprüfung, dass die VRG Flächen komplett gestrichen werden.

Kommentar:
Auch Andre Heil hält sich an die Spielregeln der Veranstaltungsorganisatoren und vermeidet die grundsätzliche Daseinsberechtigung von Zufallsstromerzeugern in Frage zu stellen.
Lieber Andre Heil, eine Energiewende mit Zufallsstromerzeugern als tragende Säulen ist unmöglich und kann nicht gelingen. Wir zerstören damit unsere Natur, vernichten Lebensräume von Tieren, zerstören unsere Landschaften, zerstören langfristig gewachsene Freundschaften in den Dörfern, gefährden unsere Gesundheit und sind trotz allem weiterhin auf die bestehenden und auch neu zu bauenden konvetionellen Kraftwerke, angewiesen.


Ein angeblicher Naturschützer, ein dritter  Vertreter des BUND, diesmal aus dem Vogelsbergkreis, Herr Dr. Wolgang Dennhöfer ergriff anschließend das Wort.



Dennhöfer spendete im Namen des BUND Lob mit Einschränkungen für den "Informationsaustausch"
Für den BUM im VB dazu folgende Punkte
 

  • Situation im Vogelsbergkreis - was sagen die Mitglieder
  • Repowering
  • Das Vogelschutzgebiet
  • Zentrale Planung (Regionalplan) - Kommunale Planung
  • Mitsprache der Region muss gestärkt werden - das Land soll verlässliche Rahmenbedingungen setzen


Der Dr. bzw. der BUND möchte pragmatische und nicht um Infraschall und solcherlei  mit abgeben. Dazu gehört auch Grundsätzliches wie Bedrängung oder gar die Sinnhaftigkeit der Energiewende.

Dennhöfer braucht nach eigenen Worten keine Lösung für die nächsten 50 Jahre, sonder für 5 oder 6 Jahre.
es folgen Parolen die schon von den beiden anderen BUND Vertretern vorgetragen wurden


Kommentar:
An dieser Stelle muss man den Dr. Wolfgang Dennhöfer darauf aufmerksam machen, dass der Mensch ein Teil dieser Natur ist und stirbt die Natur, stirbt auch der Mensch. Es geht aber grundsätzlich nicht ohne ein langes Leiden ab.

Dr. Dennhöfer plädiert für Repowering an windreichen Standorten und verschweigt, dass sich die Todeszonen für die Vögel, die er angibt zu vertreten, wenigsten verdreifacht. Dabei ist es egal wo Zufallsstromerzeuger mit größeren Rotorblättern hingestellt werden. Wer bestimmt das Handeln der BUND Mitarbeiter? Selten gab es in unserem Land Organisationen, die so sehr ihre eigene Sache verraten haben, wie es bei diesem größten Naturschutzverband der Fall ist.

Abstrus ist seine Behauptung eine Lösung für 5-6 Jahre sei wichtig. Worauf zielt dieses Ansinnen ab? Rechnet Dennhöfer damit, dass sich durch die extreme Vergrößerung der Rotorflächen der Schutz der Großvögel und Fledermäuse von selbst erledigt?
Ja, er könnte damit vollkommen richtig liegen. Sind die Vögel im Vogelsberg erst mal alle erschlagen, dann haben die Profiteurer dieser Energiewende freie Hand. Der Mensch zählt nicht.
Nun habe ich mir die Beiträge zigmal angehört und habe einfach keine Lust mehr, den Verrätern ihrer eigenen Sache (Rettung bzw. Erhalt der Natur) hier weiter eine Plattform zu bieten. Darum berichte ich nicht weiter von seinem Vortrag, denn anscheinend haben die BUND Sprecher zuvor in einem stillen Kämmerlein gesessen um auf dieser Veranstaltung 3 Mal ihre Positionen darzulegen. Positionen die mit Faktenverdrehungen einher geht und sich GEGEN die Natur richtet.  Morber und die OVAG lassen grüßen.


Für die BI unser Feldatal sprach nun Dipl. Ing. Michael Bierbach.



Michael Bierbach bedankte sich bei der Regionalversammlung, dass auch die BI Unser Feldatal bei diesem Informationsaustausch zur Sprache kommt und ging sodann auf die betroffenen Gebiete in seiner Gemeinde ein. Michael Bierbach  machte auf das Gebiet Bienes aufmerksam, dass man, wenn man von der B 49 kommt eindrucksvoll des Abend mit roten Blinklichtern auf sich aufmerksam mache.
 

Mit ruhigen Worten beschrieb dann Bierbach, die bereits bestehende Belastung durch WKA, die bei Bienes anfangen, sich über die Ulrichsteiner Platte fortsetzten und schließlich in Helpershain ihren Höhepunkt fänden. Wobei auch WKAs in Zeilbach, noch beitragen und nördlich die VRG Flächen bei Markshohl noch bebaut würden.

Michael Bierbach betonte, dass vor dem Bau der Anlagen 15 Stück tatsächlich Toleranz bei den Bürgern war. Das hat sich schlagartig verändert, als die Anlagen schließlich fertig waren. Diese Dimensionen sprengte bei vielen im Vorfeld deren Vorstellungskraft.

Nun seien, so betont Michael Bierbach, 2 Anlagen im Bau, die mit zu den höchsten der Welt zählten. So sei die Narbenhöhe 149 Meter und der Rotordurchmesser 115,7 Meter, was eine Gesamthöhe von 206,75 Meter ergibt. Auch betonte er, dass die Überstrichene Rotorfläche inzwischen über einen Hektar erreicht hat, spricht aber dummerweise nicht auf die damit sich auftuenden Gefahren für die Großvögel an.

Weiter geht Bierbach auf die Umfassung der Dörfer Feldatals ein und die Bürger die seine BI vertritt fühlen sich von Zufallsstromerzeugungsanlagen umzingelt. Egal in welcher Richtung man sieht, der Blick kann sich keinem drehenden Rotorblatt entziehen.
Man fragt sich in Feldatal, wollen wir das wirklich und die Bürger sagen nein es reicht. Die BI hat ein Bürgerbegehren an die Gemeindevertretung gerichtet, welches zur Zeit noch blockiert wird. Zum Abschluss zeigte Bierbach noch ein Bild der 206 Meter hohen gerade fertig gestellten Anlage und bedankte sich für die Aufmerksamkeit.

Kommentar:

Es ist schön, dass sich im Vogelsberg nun endlich Menschen für den Erhalt ihrs letzten Wenigen an Natur einsetzen. Allerdings was ist die Lösung für die BI Unser Feldatal? Sollen die Zufallsstromerzeuger wo ander gebaut werden? Auch hier vermissen wir klare Worte zu der Sinnhaftigkeit solcher Anlagen.

 

Als Schlussredner stellte sich Hans Teegelbekkers dem Publikum und der Regionalversammlung und verlor sofort ein paar Worte zu Herr Karpenstein und zitierte den Rechtsanwalt der EEG Profiteure aus einer Rede die der RA in Gießen gehalten hatte.



"Die Artenschredderei die von Anfang an die Windkraft unterstellt wird, findet an der WIA nicht statt. Das könne er als Windkraftfreund, Anwalt und Hobbyornithologe sagen, aber wenn man unter einem Windpark schaut, dann wird man immer 50-100 tote Vögel im Jahr finden" (Zitat RA Karpenstein) und zeigt wie man umgeht mit toten Vögeln.

Hans Teegelbekkers betonte er wolle hier grundsätzlich etwas zur Windkraft sagen und wundert sich, dass in diesem Kreis, der für die BIs vorgesehen war, so viele pro-Windkraft auftreten konnten.

Teegelbekkers führte als erstes die Mission an die überhaupt die Energiewende anstieß.
Man wollte eine Reduzierung der Kohlenstoffdioxidemissionen erreichen durch den Umstieg von konventioneller Kraftwerkstechnik (fossil) in Erneuerbare Energien
und
Ausstieg aus der Kernenergie (nach Reaktorhavarie in Fokushima) durch Substitution mit Erneuerbaren

Er wirft der Regionalversammlung vor, sich einfach nur als ausführendes Organ des Landes zu sehen und sie sollte sich dazu eigentlich zu Schade sein, auch wenn man das Wissen was man dazu benötigt, zur Zeit noch nicht darüber verfügt.
Schon zu Beginn seines Vortrages stelle Teegelbekkers das Vorhaben "Energiewende" in Zweifel.
Teegelbekkers führt auf einer Folie die Ziele der hessischen Landesregierung auf bis 2050

  • 100% Erneuerbare Energie für Wind und Wärme
  • 28 TWh / a Strom aus Windkraft - entspricht 70%
  • 2% der Landesfläche = VRG für Windkraft
  • Standorteignung: 1000 m Abstand zu Siedlungen - mind 5,75 m/sec Windgeschwindigkeit am Standort in 140 m Höhe ü. Grund



Darüber hinaus gilt folgender Planansatz:
Zirka 4000 WKAs zur Erzeugung des 28 TWh Stromzieles
Durchschnittlich: 7.000 MWh /Jahr/WKA

Teegelbekkers zeigt eine Folie in der in einer Grafik der Stromverbrauch Hessen in Realition zur Stromeinspeisung aller 26.000 deutschen WKA s setzt. Hier ist klar ersichtlich, dass selbst 26.000 WKAs nicht reichen um Hessen auch nur annähernd mit Strom zu versorgen.


Es bleibt eine Deckungslücke von 3500 Stunden oder 150 Tagen.

Das ist etwas, was man bedenken sollte und nicht so tut als sei ein Regionalplan schon die Lösung des Problems, so der Vertreter der BI Gegenwind Vogelsberg. Hans Teegelbekkers verweist darauf hin, dass selbst wenn alles optimal verläuft, wir 2050, laut einer dena Studie noch 65 GW konventioneller Kraftwerksleistung benötigen um die anstehende Last abzudecken.

Bei Teegelbekkers Bemerkung zu fehlenden Speichern machte sich bei den Profiteuren der Windkraft im Saal etwas Unruhe breit und Jemand rief dazwischen, "Speicher gäbe es schon"
Teegelbekkers machte klar, dass an einigen Orten in DE Pilotanlagen liefen, jedoch mit einem Wirkungsgrad von 15-20 % . Was wiederum bedeute, wenn das umgesetzt würde zu einer Verfünffachung der benötigten WKAs führe.

Er zitierte eine Studie der dena, in der festgestellt würde, wenn alles so umgesetzt würde wie zur Zeit beschlossen, wird der Strompreis sehr schnell 1 Euro /KWh erreichen. Und es könne doch nicht das Ziel sein

  1.  einen Industriestaat damit in den Ruin zu treiben und
  2. Menschen zu belasten, die sowieso schon am Existenzminimum leben. Und diese noch mehr belasten.


Anhand des Windstromjahres 2014 ist ersichtlich, so Teegelbekkers, dass an 166 Tage alle Anlegen in DE nur 0-10% ihrer Nennleistung erbracht haben. an weiteren 143 Tagen nur 11- 30 %  Das bedeute im Umkehrschluss, dass Hessen nicht 4.000 oder 7.000 Anlagen benötige, sondern 14.000. Bei einer zur Verfügung stehenden Fläche von 8000 km² sehe man vor lauter Anlagen dann keine Bäume mehr. (Tosender Applaus brandete auf)

Anhand einer Folie die Standorte - Anlagentyp - Leistung - Referenzertrag und die Erträge auflistete, zeigte Teegelbekkers eindrucksvoll wie stark die Anlagen hinter den Prognosen zurück lagen.
Er zeigte mit dieser Folie, dass der Traum Standorte zu haben mit 8 m/sec Windgeschwindgeschwindigkeit um Strom zu erzeugen, davon kann man Träumen, ist aber völlig unrealistisch.

Mit Einsparungen sind laut Teegelbekkers, wesentlich mehr erreichbar wie mit einem Windstromanteil von 1,8%
Teegelbekkers appelliert an die Regionalversammlung und fragt:  ist dass was sie in den Köpfen haben zur Umsetzung der Energiewende überhaupt möglich. Man kann Kernkraft nicht mit Windkraft ersetzen, weil Windkraft stark fluktuieren ist und wir eine zuverlässige Stromversorgung benötigen.
 

Kommentar:
Lieber Hans Teegelbekkers, Menschen wie Du reißen sich förmlich den Ar... auf um Schlimmeres für unser Land zu verhindern. Aber wir glauben es ist vergebene Liebesmüh'. Es gibt in unserem Land zu Viele, die nur eines im Sinn haben, shnell und auf sehr einfache Art und Weise an unser Geld zu gelangen. Unsere Politiker in Berlin sind der Steigbügelhalter für solcherlei, über (Vogel)-Leichen gehenden Menschen. Sie haben mit dem EEG eine Möglichkeit geschaffen, die solche Naturzerstörung in unserem Lande erst zuläßt.
Freundschaften in den Dörfern, Zerstörte Natur, vom Himmel fallende geschützte Vögel, sind diesen Menschen egal. Hauptsache sie bringen ihr Schärflein ins Trockene. Wir bekommen so langam den Eindruck, Worte helfen nicht weiter- Geld macht blind



Zuletzt geändert von Administrator (hermann)  am Nov 17 2016  um 18:38
<< >>>>> 3. Teil Regionaler Block Lahn-Dill-Kreis Übersicht

Es werden immer Behauptungen von EE-Befürworten aufgestellt, es gäbe soundsoviele Volllaststunden bei der Windkraft.  Wir haben das einmal untersucht.

Alle Zahlen stammen von windmonitor.iwes.fraunhofer.de

Die Volllaststundenzahl wurde errechnet (Jahresertrag : install. Leistung)

Offshore WKAs auf See

Im Jahr 2016 haben 947 Offshoreanlagen, mit einer installierten Leistung von 4.089 MW, in Deutschland 11,9 TWh erzeugt.
Davon leitet sich eine Volllaststundenzahl von 2910 Stunden ab. Entspricht 33 % der Jahresstunden

Onshore WKAs an Land

Im Jahr 2016 haben 27.270 Onshore anlagen, mit einer installierten Leistung von 68,2 TWh erzeugt.
Davon leitet sich eine Volllaststundenzahl von 1486 Stunden ab. Entspricht ca. 17% der Jahrestunden.

Diese Zahlen sind Fakt, interessieren uns aber weniger, denn es gibt immer Zeiten da gilt es lange Windflauten zu überbrücken. So lange wir nicht in der Lage sind diese Zeiten durch gespeicherten Strom zu überbrücken, bedarf es konventionelle Kraftwerke als Backup. So lange wir diese benötigen, wird es nicht zu einer Senkung des CO 2 Ausstoßes kommen. Und so lange ist jeder Euro, der in diese windige Industrie gepumpt wird Bürgerbetrug.


Grüner Umgang verdirbt den Charakter, Herr Ministerpräsident


Seit Anfang November 2016

bis Heute,

genehmigt das RP Gießen

400.669

Quadratmeter neue

Windwahn-Todeszonen

Wo die WindWahnBauwerke
als Dreiarmige Banditen und als Totschläger für Vögel, in Zukunft lauern werden, ist in dieser Karte ersichtlich

Windwahn Todeszone Stop

neu bei Storchmann

bei Amazon 9,90 €

Strom ist nicht gleich Strom
bei Amazon 19,90

 


Vortrag zu Infraschall durch WKAs