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Hochrüstung von Windkraftanlagen am goldenen Steinrück

OVAG:

Bald mit 88.000 Quadratmeter neuer Todeszone gegen den Vogelbestand im Vogelschutzgebiet Vogelsberg



An der Gemeindegrenze Ulrichstein / Lautertal liegt das, von der Regionalversammlung Mittelhessen ausgewiesene Vorranggebiet zur Nutzung der Windenergie VRG 5713.
 



Hier will die OVAG / Hessenenergie 5 Windkraftanlagen mit einer jeweiligen Höhe von 240 Meter bauen.
Gleichzeitig sollen 16 alte Anlagen abgebaut werden.
Das hört sich erstmal gut an, doch für wen ist es gut?
Der Stadtrat Ulrichstein sowie der Gemeinderat Lautertal haben im Ihren Sitzungen für den Abschluss eines Städtebaulichen Vertrag mit der OVAG gestimmt. Auf Ulrichsteiner Seite sollen 4 neue 240 Meter hoche Anlagen gebaut werden und auf Lautertaler Gebiet Eine.



Das Gebiet gehört zum Vogelschutzgebiet Vogelsberg. Die Ausweisung als Vogelschutzgebiet erfolgte nach dem Bau der derzeitigen Windkraftanlagen, etwa um das Jahr 2005 herum.

Somit haben diese alten Anlagen Bestandschutz, wäre da nicht die Ausweisung dieses Gebietes als neue VRG-Fläche.
In den Ausweisungen dieses Gebietes steht: Planungswunsch = privat
Was so natürlich nicht stimmt, es sei denn, man betrachtet ein kommunales Unternehmen als ein Privat-Unternehmen

Nanu wird man denken, dürfen private Windkraftprojektierer und potentielle Betreiber Windkraftanlagen inmitten von Vogelschutzgebieten planen, bauen und betreiben?
Ja, mit der Einführung der Privilegierung der Windkraftanlagen im Baugesetzbuch, dürfen sie das.
Dazu wurde außerdem 2017 das Naturschutzgesetz geändert und nun ist ein einzenlnes brütendes Rotmilanpäärchen auch kein Hindernis mehr.

Ob dazu die Gutachter des Projektierers die Vögel sehen, die da sind oder die Vögel sehen, die für ihre Auftraggeber keine Hindernissefür das Projekt darstellen, wer weiß es?

Sprecher der OVAG werden nicht müde, mit falschen Behauptungen an die Öffentlichkeit zu gehen und verkünden, für die Vögel dort, sind die höheren Anlagen besser als die Kleinen.



Fakt ist nach dem Abbau von 16 kleinen WKAs und die Errichtung von 5 neuen WKAs, wird sich die überstrichene Rotorfläche verdreifachen. Das ist schön für die von der OVAG zu erwartenden EEG Erträge. Für die Stromversorgung ist es eh' unwichtig. Denn zur Stromversorgung sind Windkraftanlagen untauglich. Es sei denn, die OVAG stellt auch entsprechende Speicher. Aber, so unterstellen wir, hat die OVAG daran kein Interesse, denn es gibt keine Subventionen dafür.

Die "Grüne" Bärbel Höhn bejubelt auf ihrer Facebook-Seite die hohe Windstromerzeugung der ersten März Wochen, während ein Sturmtief über unser Land hinweg zog. Übersieht dabei geflissentlich, dass die Wochen davor, die gesamte Windkrafteinspeisung am Boden lag.
Leider, so gern wir es auch möchten, kann man mit Nichts, Nichts ersetzen. So ist das bei der Windkraft. Nur ob dies Grüne oder nach EEG Geldern trachtenden Unternehmen es verstehen, kann bezweifelt werden.


Auch wenn die OVAG oft sich spendierfreudig zeigt, z.B. 8000 Euro Spende (Bestechung) für Helpershain neue Grillhütte, so hat sie mit dem Bau von WKAs doch eher die Subventions-Euros in den Augen.

Zitat Gerd Morber, Bereichsleiter der HessenEnergie bei der Windkraft: " Wichtig für uns ist nicht, wie oft die Räder still stehen, sondern ...welches betriebswirtschaftliche Ergebnis nach 20 Jahren damit verknüpft ist. "


Die Hochrüststandorte (2, 3, 4, 5) liegen uns noch nicht vor und sind nur ungefähr in dieser Karte eingezeichnet. Der Standort (1) liegt auf Lautertaler Gebiet und dürfte so korrekt eingezeichnet sein. Der Abstand zum Rotmilanhorst beträgt ca. 400 Meter


Fakt ist weiterhin, mit der Verdreifachung der Rotorfläche nimmt das Tötungsrisiko für Rotmilan und Co ein ungeahntes Ausmaß an.
Auch wenn die OVAG und HessenEnergie etwas sagen, das mit höheren Windkraftanlagen die Gefahr für gefährdete Vögel geringer sei. So hat die Progress-Studie ergeben, dass sich Rotmilane zu 55 % in dem Luftraum und Höhe der Rotorblätter bewegen und bei Mäusebussarden sind es sogar 65%

Untersucht wurden Flugbewegungen an Anlagen bis zu 90 Meter Höhe

Wir haben einmal die VRG  Fläche "goldener Steinrück" in eine google-maps Karte eingetragen. Dazu kann man die Vogelsichtungen in dem Bereich nach ihrer Art her, aufrufen. Einfach im linken Bereich der Karte die Vogelart wählen.
Anmerkung: wir führen in dieser Karte nur Windkraft- relevante Vogelsichtungen und Arten auf



Die ganze Entwicklung dazu auf diesen Seiten

Ortsbeiratsitzung am 29.09.2017

Gemeinderatssitzung am Dez. 2017

Auch zu dieser Sitzung

OVAG Lizenz zum Töten

Wichtig!

Es werden immer Behauptungen von EE-Befürworten aufgestellt, es gäbe soundsoviele Volllaststunden bei der Windkraft.  Wir haben das einmal untersucht.

Alle Zahlen stammen von windmonitor.iwes.fraunhofer.de

Die Volllaststundenzahl wurde errechnet (Jahresertrag : install. Leistung)

Offshore WKAs auf See

Im Jahr 2016 haben 947 Offshoreanlagen, mit einer installierten Leistung von 4.089 MW, in Deutschland 11,9 TWh erzeugt.
Davon leitet sich eine Volllaststundenzahl von 2910 Stunden ab. Entspricht 33 % der Jahresstunden

Onshore WKAs an Land

Im Jahr 2016 haben 27.270 Onshore anlagen, mit einer installierten Leistung von 45,91 GW, 68,2 TWh erzeugt.
Davon leitet sich eine Volllaststundenzahl von 1486 Stunden ab. Entspricht ca. 17% der Jahrestunden.

Diese Zahlen sind Fakt, interessieren uns aber weniger, denn es gibt immer Zeiten da gilt es lange Windflauten zu überbrücken. So lange wir nicht in der Lage sind diese Zeiten durch gespeicherten Strom zu überbrücken, bedarf es konventionelle Kraftwerke als Backup. So lange wir diese nicht haben, wird es nicht zu einer Senkung des CO 2 Ausstoßes kommen. Und so lange ist jeder Euro, der in diese windige Industrie gepumpt wird Bürgerbetrug.


Grüner Umgang verdirbt den Charakter, Herr Ministerpräsident


Die überstrichene Rotorfläche (Todeszone für Rotmilan und Co) beträgt für ganz Deutschland Stand Ende 2016, stolze 110 Millionen Quadratmeter.
Ein Netz mit dieser Fläche von 50 Meter Höhe, würde von dem nördlichsten Punkt Dänemarks bis nach Florenz reichen.
Mit jeder neuen Windkraftanlage verringern sich die Überlebenschancen für unsere gefiederten Mitbewohner.




Im Jahr 2016 genehmigte das RP Gießen 400.669 Quadratmeter neue Windwahn-Todeszonen

Die gesamte, durch das EEG verursachte Todeszone beträgt in Hessen, (Stand 6 /2017)  7,2 Millionen Quadratmeter

Wo die WindWahnBauwerke
als Dreiarmige Banditen und als Totschläger für Vögel, in Zukunft lauern werden, ist in dieser Karte ersichtlich

 

Windwahn Todeszone Stop

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„Windkraftindustrie und Naturschutz sind nicht vereinbar“

Die sieben Themen dieser Denkschrift

  1.     Der Naturschutz – ein Opfer des „Klimaschutzes“?
  2.     Die grundsätzlich neue Dimension der Windkraftindustrialisierung: Frontstellung gegen Natur- und Kulturerbe
  3.     Der Blick auf einige Konfliktbeteiligte
  4.     Windkraftindustrie und Landschaftsschutz – Landschaftsschutz vor dem Aus
  5.     Die Energiewende führt zu einem Biodiversitäts-Desaster - Die spezielle Kollision der Windkraftindustrie mit dem Natur- und Artenschutz
  6.     Die ethische Einordnung des Windkraft-Naturschutz-Konfliktes
  7.     Folge des „grünen“ Verrats –  der Konflikt mit der Windkraft als Anschub zur Neuausrichtung des Naturschutzes?

Der Band kostet 10,00 € zzgl. Versandkosten.

Bestellungen mit Anzahl, Name und Lieferadresse bitte an: bestellung[at]naturschutz-initiative.de

(Eine Rechnung wird der Lieferung beigelegt)



Vortrag zu Infraschall durch WKAs