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FFH Hit Radio: "Anwohner und Gegner im Gespräch Wie kann man gegen Windkraft sein?"

Administrator (hermann) on Mar 11 2019

https://www.ffh.de/on-air/ffh-morningshow/detail/toController/Topic/toAction/show/toId/187821/toTopic/wieso-kann-man-gegen-windkraft-sein.html

FFH hat zur Windkraft einen interessanten Artikel auf seiner Seite. Wahrscheinlich auch einen Radiobeitrag

Titel:

Anwohner und Gegner im Gespräch Wie kann man gegen Windkraft sein?

Und schon legt Reporter Marc Adler mit hohlen Phrasen los.

Zitat:
"Ein paar Rotorblätter, die sich irgendwo auf einem abgelegenen Berg in Ruhe vor sich hin drehen und fleißig Strom produzieren. "

Hat sich Marc Adler schon einmal für die Einspeisedaten der Windkraft schlau gemacht? Ich denke eher weniger, denn mit fleißig Strom produzieren ist das bei der Nutzung von Wind solch eine Sache.

Wer sich die Einspeisedaten anschaut weiß, dass Windräder nie in der Lage sind konventionelle Kraftwerke zu ersetzen, denn die gesicherte Einspeise-Leistung aller in Deutschland betriebenen Windräder zusammem, liegt bei nahe 0 GW.

Somit stelle fest, das Windkraftnutzung zur Stromversorgung Unsinn sind und nur auf EEG Subventionen trachtenden Menschen, werden die Windkraft loben. Nach dem Motto: euer Geld in unseren Taschen.

Und dann fängt Marc Adler an Fakten zu verdrehen und diese verdrehten Fakten im Sinne der EEG Subventionsabschöpfer einzusetzen.

Zitat:
"Windkraft hat in Hessen den größten Anteil an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Die rund 1100 Windräder im Bundesland erzeugen 35% des Öko-Stroms. Auch wenn das nach viel klingt – rechnet man noch den Strom aus Kohle- und Gaskraftwerken dazu macht Windstrom gerade einmal 13% unseres jährlichen Stromverbrauchs aus."

Menschen, die mit Jahressummen jonglieren, streunen unbedarften Lesern Sand in die Augen. Jahressummen zählen bei einer Stromversorgung nicht, da zählt ausschließlich Zuverlässigkeit.


installierte Leistung und gesicherte Leistung


Jahressummen sind ausschließlich für die Betreiber von EEG Anlagen interessant. Für den Stromkunden eher, wer im Stande ist, zuverlässig den Strom zu liefern. Und Windkraftanlagen gehören nicht dazu.

Zitat:
"So wird unser Öko-Strom erzeugt
Windkraft     35,1%
Solartechnik     25,3%
Biogas     12,5%
Biomasse     9,7%
Bioanteil der Müllverbrennung     9,6%
Wasserkraft     5%"

Schaut man sich diese Zahlen an, fragt sich ein Mensch der im Thema ist, was will uns Marc Adler damit sagen. Fakt ist, Jahrassummen von 35,1% Windstrom und 25,3 % Solartechnik sind für eine Stromversorgung unwichtig. Ich wiederhole mich ungerne, deren gesicherte Leistung liegt bei 0 GW

Zitat:
"Damit die Energiewende auf diesem Weg gelingt, müssten also noch eine ganze Menge Windräder gebaut werden. "

Sagt Marc Adler, aber ist das richtig? Selbst bei einer Verdreifachung von PV und installierter Windkraftleistung funktioniert eine Stromversorgung mit diesen immer und immer wieder als Totalausfall glänzenden Anlagen, nicht.

Wozu dann diese bauen? Nur weil es für Einige Menschen, denen unsere Natur und Landschaften am Allerwertesten vorbei geht, damit einen guten Euro machen wollen?

Zitat:
"...bilden sich Bürgerinitiativen, gibt es Protest."

ja so ist das Marc Adler, wer sich eingehend mit dem Thema beschäftigt, kann zu keinem anderen Ergebnis kommen als festzustellen, das Windkraftanlagen für die Stromversorgung Unsinn sind.

Marc Adler zitiert Hans-Joachim Büchs in der Bürgerinitiative „Zukunft Vielbrunn“.

Zitat:
Und Büchs mutmaßt, das es dabei nicht bleiben wird. Denn alle hessischen Windräder zusammen produzieren derzeit nur rund 85% der Energie, die das Kernkraftwerk Biblis liefern konnte: „Wenn die bereits errichteten 1.100 Windräder nicht einmal ein einziges Kraftwerk abdecken können, dürften weitere 300 im Odenwaldkreis nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein“.

Da hat Herr Büchs erstmal nicht so Unrecht, allerdings weiss er offensichtlich nicht, dass ein AKW zuverlässig Strom bereit stellt. Windkraftanlagen sind zu einer zuverlässigen Strombereitstellung kaum in Stande.

Und wenn Windkraftanlagen nicht dazu in Stande sind zuverlässig Strom bereitzustellen, dann setzen alle Nachteile, die da sind:

  • Naturzerstörung
  • Landschaftszerstörung
  • Zerstörung der Lebensräume von Vögel
  • Gesundheitsgefährdung der Anwohner
  • Vernichtung der Immobilienwerte

der Windkraft, dem ganzen Unsinn noch die Krone auf.

Wie Hans-Joachim Büchs treffend sagt:

Zitat:

"Auch eine Beeinträchtigung von Mensch und Tier durch die nächtliche Beleuchtung der Windräder prognostiziert Büchs. Mit Ruhe und Entspannung, sowie einem natürlichen Schlafrhythmus könnte es im geruhsamen Odenwald bald vorbei sein, befürchtet er."

Die zu prognostizieren ist nicht weit her geholt. Genauso wenig, dass es bald mit der Schlafruhe vorbei sein wird. Ja, es werden auch Menschen von anderen Dingen des täglichen Lebens terrorisiert und leiden bis zur Erkrankungen daran. aber alle diese Dinge machen irgendwo einen Sinn. Damit will ich nicht sagen, dass Gesundheitsbeeinträchtigungen, wo durch auch immer zu rechtfertigen sind. Nein, wir arbeiten ständig daran, Belastungen des Alltags zu verringern.

Mit Windkraft wird ausschließlich die Profitsucht einiger Wenigen bedient.

Den betroffenen Bürgern wird die Natur und Landschaft geraubt genauso wie sein Geld, dass ausschließlich der private Stromendverbraucher durch das EEG aufbringen muss. Alle Gewerbetreibenden und die Industrie legen die EEG Umlage auf ihr Produkt bzw. Dienstleistung um.

wollen wir da hin?

Zitat FFH Marc Adler
"Das sagen Hessen, die schon am Windkraftwerk wohnen

Aber ist es wirklich so dramatisch? Wir haben Hessen besucht, die schon lange in unmittelbarer Nähe zu einem Windrad wohnen. Vor dem Hof von Joachim Unkelbach aus Karben-Petterweil wurden schon vor 17 Jahren Windräder gebaut. Nur knapp 800 Meter trennen ihn, heute ist ein Abstand von mindestens einem Kilometer vorgeschrieben."

Der Abstand der Windkraft zu Ortschaften ist mit 1000 Meter festgelegt, der zu einzel stehenden Gehöften wie im Fall Joachim Unkelbach, liegt bei 600 Metern.

 

Die Anlage die dem Hof des Hern Unkelbach am nähesten liegt ist gerade mal 530 Meter.
Da die Windkraftprojektierer mit Spenden an örtliche Vereine recht großzügig sind, sollte man vielleicht einmal nachharken, wie viele Spendengelder an die örtliche FFW geflossen sind, dessen Gemeindebrandinspektor Herr Unkelbach ist.

Zitate aus dem FFH des Herrn Unkelbach:
"Die Störung hält sich eigentlich in Grenzen. Von Geräuschen, die wir vorher befürchtet hatten, ist es relativ wenig. Das ist mal ein Rauschen, wie so eine Zentrifuge"
"Das einzige was vielleicht ein bisschen stört ist der Schattenwurf. Aber der tritt ja auch immer nur auf bei bestimmtem Sonnenstand. Und dann auch nur für vielleicht eine Stunde an ein paar Tagen im Jahr."
"Windräder sind keine besonders große Beeinträchtigung unserer Lebensqualität"

Wir lassen es einmal so stehen, zweifeln aber an, das Joachim Unkelbach hier neutral äußert.

Es wird vom Reporter Marc Adler ein weiterer Windkraftbefürworter angeführt, Bauer Matthias Wacker aus Schöneck-Kilianstädten. Ein Bauer dem die Abnahme seines PV Stroms für 20 Jahre garantiert wird. Was soll ein Profiteur des EEG auch anders sagen um sein eigenes Handeln zu rechtfertigen?
So kommen dann solch Worthülsen wie:

Zitat:
"Es ist jetzt keine besonders große Beeinträchtigung unserer Lebensqualität, aber natürlich spürt man schon, dass sie da sind. Ein bisschen Lärm ist schon da, gerade wenn der Wind in unsere Richtung steht."
"Man kann nicht immer nur sagen ‚nicht vor unserer Haustür, sollen die doch den Strom irgendwo anders produzieren‘ Jeder muss da auch ein bisschen Einsicht haben“.

Unsere Meinung: Wenn Windkraft und PV in der Lage wären, konventionelle, bzw. Kernkraftwerke dauerhaft zu ersetzen, wäre gegen dieser Art der unzuverlässigen Stromerzeugung nichts zu sagen. Natürlich müsste man zuvor,  die für Windkraftnutzung vorgesehenen Flächen, weitgehend entfölkern. Auf Kosten der Betreiber natürlich (Analog zu den Tagebauen). Wer dort wohnen bleiben möchte und sich durch Windkraftanlagen berauscht fühlt, dem sei es gestattet. Da man die Vögel nicht einfach umsiedeln kann, sollte deren Tötung von unseren grünen Landtags- und Bundestagsabgeordneten persönlich vorgenommen werden.

Der Beitag von Marc Adler gipfelt mit dem Zitat von Joachim Unkelbach:

Zitat:
"Windräder sind wie ein Zahnarztbesuch. Keiner geht gerne zum Zahnarzt, aber notwendig ist es trotzdem"

Diese Notwendigkeit wird von Windkraftgegnern, die sich mit der Thematik beschäftigt haben, bestritten.
Klar man kann den EE-Lobby-Instituten glauben schenken. Aber dort werden Sie von gesicherter Leistung der Windkraftanlagen nichts lesen und finden. Dort wuchert man mit Jahresproduktionsmengen. Dummerweise sind diese Mengen für eine zuverlässige Stromversorgung uninteressant. Denn Strom muss sekunden, genau dem Bedarf entsprechend, erzeugt und bereit gestellt werden. Wir können natürlich auf das kommende Starkwindereignis warten. Geht auch.

Hier mal Fakten zur Windkraft:
Eine installierte Leistung von über 55 Gigawatt Windkraft  UND 45 Gigawatt PV hat nicht zu einem deutlichen Rückgang unserer CO2 Emissionen geführt. Weil beide ein 100 prozentiges Backup durch konventionelle Kraftwerke benötigen.


Trotz dieser enormen installierten Leistung ist noch kein einziges Großkraftwerk endgültig ersetzt worden.

Unser Tipp: vielleicht sollte sich Marc Adler etwas in dem Thema einarbeiten, bevor er auf FFH seine, grün angehauchte, Idiologie verbreiten darf.

Windkraft = null Wind = null Strom
So einfach ist es.
 

Der Artikel auf FFH Hitradio

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Kommentare

Mar 11 2019

Michael Krabbe

Es ist eine bemerkenswerte Leistung auf einen so einseitigen Beitrag des FFH noch ernsthaft gründlich einzugehen.

Im Jahr 2016 genehmigte das RP Gießen 400.669 Quadratmeter neue Windwahn-Todeszonen

Die gesamte, durch das EEG verursachte Todeszone beträgt in Hessen, (Stand 6 /2017)  7,2 Millionen Quadratmeter

Wo die WindWahnBauwerke
als Dreiarmige Banditen und als Totschläger für Vögel, in Zukunft lauern werden, ist in dieser Karte ersichtlich

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