home



Hinweis zur Kommentarfunktion unter den Beiträgen:
Wir veröffentlichen auf unserer Webseite ausschließlich Kommentare mit einer gültigen E-Mail Adresse. Alle anderen Kommentare nehmen wir zur Kenntnis und löschen sie anschließend

Link zu einer Karte mit allen WKAs in Hessen (Stand 9/2017)

 

news

Klaus Müller, EE Lobbyist: "Windkraftanlagen schützen Vögel"

Administrator (hermann) on Jan 29 2018

Die Höhepunkte aus einem Artikel einer EE-Lobby-Seite zu Windkraft und Vögel. Verfasser des Artikels ist Klaus Müller ist die Aussage und befindet sich schon in der Überschrift, die da lautet:


"Windkraftanlagen schützen Vögel"

Zu Beginn seines Blog-Eintrags stellt Müller fest, dass Vögel auch Art geschützte Vögel an Windkraftanlagen zu Tode kommen, weil sie die Geschwindigkeit der Rotorblätter nicht einschätzen können.

Anschließend geht Müller auf einen Videobeitrag von Andreas Kieling ein, der zufällig einen erschlagenen Vogel unter einer Windkraftanlage gefunden hatte und dies auf Youtube "Die Windkraftbranche anklagend" eingestellt hat

So ist es nicht verwunderlich, dass Müller, der selbst ein Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien betreibt, zu der Schlussfolgerung kommt Zitat:

"Dieser Video-Beitrag beschreibt auf sehr spektakuläre Art etwas, was anscheinend sehr beklagenswert ist.  Situativ ist es das auch, aber es ist leider dumm und zwar sehr dumm."

Spontan fällt mir der Spruch ein: "Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus"
So ist es unter EE-Lobbyisten

Müller stellt in seinem Beitrag jedoch weiter fest, Zitat:

"Vögel werden tatsächlich von Windparks bedroht und getötet und auch geschützte Arten. Man kann versuchen diese Bedrohung durch Einfluss auf die Standortwahl zu verringern, was man auch macht."

Wie könnte das gemacht werden, Klaus Müller, in dem man für den Bau von Windkraftanlagen in Vogelschutzgebieten als Naturausgleich, 10 km entfernt Fischtreppen in einem einbetonierten Bachlauf einbaut?

Zur Information von Klaus Müller,
allein in Hessen werden über 7,2 Millionen Quadratmeter Todeszonen für unsere Vogelwelt betrieben. Wo? In genau ihrem angestammten Lebensraum.
In Bayern sind es 5,6 Millionen Quadratmeter.
Die Flächen der anderen Bundesländer liefer ich in den kommenden Tagen nach.

Das ist eine gängige Maßnahme, als Ausgleich für die Zerstörung des Lebensraums streng Art geschützter Vögel.
Nachtrag: In Deutschland gibt Stand 2016  110 Quadratkilometer überstrichene Rotorfläche, wo? Genau im Lebensraum unserer Vögel.

Noch perverser ist es, genau zwischen den Windkraftanlagen als Ausgleichsfläche Biotope anzulegen. Aber es ist für die potentiellen Betreiber von noch mehr Windkraftanlagen in diesen Gegenden sehr einfach, dann werden halt, die mit den Biotopen angelockten Vögel gleich erschlagen. Gutachter der Projektierer stellen dann fest: es sind keine Vögel da. Sehr praktisch.

 

Aber nun folgt in Müllers Artikel ein Bogenschlag und er zeigt worauf er hinaus will. Er bezieht sich auf eine Studie die EE-Lobbyisten in den USA angefertigt haben wo angeblich die Anzahl der getöteten Vögel bei der Verstromung in ein Verhältnis zur geleisteten Arbeit gesetzt wird.

Der Link in seinem Artikel, die er als Beweis anführt, führt allerdings nicht zu dieser Studie, sondern nur zu einem kleinen Artikel von der US EE-Lobby, die sich wiederum auf diese Studie bezieht.

Angeblich verzeichnen fossil befeuerte Kraftwerke pro GWh produziertem Strom, bei Vögel 5,2 Todesfälle

Vielleicht könnte Klaus Müller den Menschen, die sich für den Erhalt der Bestände vom streng Art geschützten Rotmilan, Schwarzmilan, Seeadler aber auch Schwarzstorch einsetzen, einmal sagen, an welcher Stelle der Kohleverstromung Vögel dieser Arten zu Tode kommen. Aber auch die anderer Vögel wäre interessant.

Wir befürchten, dass er uns eine Antwort schuldig bleiben wird

Da nun der EE-Lobbyist und -Profiteur Klaus Müller den Zusammenhang der getöteten Vögel in Realisation zur erzeugten Strommenge stellt, machen wir als Naturschützer, eine andere Rechnung auf.

Ein von einer Windkraftanlage erschlagener Bussard

Denn angebracht wäre, wenn überhaupt Vögel bei der Kohleverstromung getötet werden (Klaus Müller wird bestimmt sagen an welcher Stelle), dann sollte man es in Verhältnis zur gesicherten Leistung sehen, denn diese liegt bei Windkraft nahe Null und ist somit für eine zuverlässige Stromversorgung überflüssig und untauglich.

Dass an, für eine sichere Stromversorgung untauglichen Stromerzeugungsanlagen, Lebewesen zu Tode kommen ist ein Skandal schlechthin.

Da wären wir schon gleich bei seinen nächster Gründen, die er anführt um die Anzahl streng Art geschützter Vögel, die durch, da haben wir gerade festgestellt, unsinnige Windkraftanlagen zu Tode kommen, möglichst klein zu reden.

Klaus Müller verweist nun auf Glasscheiben, an denen angeblich 18 Millionen Vögel jedes Jahr in Deutschland zu Tode kommen.

Na, woher stammt diese Zahl 18 Millionen? Recherchiert man ein wenig im Web, stößt man schnell auf die Seite des BUND. War da nicht was?

  • Wie schaut es aus mit den Verquickungen von BUND mit der Wind-Industrie?
  • Will der BUND mit solchen Meldungen von dem töten streng Art geschützter Vögel an Windkraftanlagen ablenken?
  • Hat der BUND sich nicht den Naturschutzgedanken auf die Fahnen geschrieben?


Natürlich, jetzt wo man  mit Unsinn das gesamte Volk ausplündern kann, spielen streng Art geschützte Vögel keine Rolle mehr.

Der BUND steht somit für den Vogelmord durch Windkraftanlagen

Interessant ist dabei die Ausführungen von Martin Krauß (BUND Hessen) die er bei einer Informationsveranstaltung zum Teilregionalplan Energie in Hessen gehalten hat. Aber mit getürkten Aussagen kann man vielleicht die Menschen in einer Veranstaltung beeinflussen, jedoch decken Faktenchecks schonunglos die Lügerei auf
http://www.ww-vb.de/pages/informationsaustausch-trpem/3.-teil-regionaler-block-lahn-dill-kreis.php

beachte die Erläuterung zum Kollisionsrisiko des BUND Mitarbeiters

Wie kommt man zu der Zahl von 18 Millionen getöteter Vögel?

Zitat von der BUND NRW Seite:

"Nach Hochrechnungen aufgrund von Messungen aus den USA sterben jährlich mindestens 18 Millionen Vögel in Deutschland durch die Kollision mit Glas: Denn jährlich sterben 1-10 Vögel pro Jahr an einem Wohnhaus und es gibt laut Statistischen Bundesamt gute 18 Millionen Häuser in Deutschland. In dieser Hochrechnung sind zum Beispiel Büro- und Industriegebäude sowie Wartehäuschen noch nicht mit eingerechnet. "

Da hat der BUND recht, es sind auch nicht die Stromleitungen mit eingerechnet, durch dass auch bei Wind und viel Sonne, die EEG Profiteure ihren Strom leiten.
Ach, was sind Naturschützer dumm, die Vögel verenden ja nur an Stromleitungen wenn da Kohlestrom durchfließt.

Nun ich selbst bewohne seit 10 Jahren ein Haus mit einer großen Fensterfront. In diesen 10 Jahren ist ein einziger Vogel vor das Fenster geflogen und hat sich danach wieder entfernt. Jetzt kann man sagen, na ja, du warst ja nicht ununterbrochen daheim. Das stimmt, aber dann hätte der Vogel vor dem Fenster liegen müssen. Hat er aber nicht.

Diese Messungen aus den USA sollte Klaus Müller den Naturschützern mal vorlegen.

Es liest sich eher so: durch ständige Wiederholung einer Lüge, wird diese in den Köpfen der Menschen zur Wahrheit. "Persil, weißer geht's nicht"

Aus einer kleinen Anfrage der Partei Bündnis 90 / die Grünen vom Drucksache 18/7403.


Punkt 2
Frage:
Wie  viele  Vögel  kommen  nach  Kenntnis  der  Bundesregierung  jährlich  an  Glasfassaden in Deutschland um (Schätzung)?

Antwort:
"Es gibt keine zuverlässige Schätzung über die jährlich in Deutschland an Glasfassaden getöteten Vögel. "

im weiteren bezieht sich selbst der Bundestag auf nordamerikanische, zu denen es jedoch keinerlei Verweise, in dieser Antwort gibt.

Aber Müller wäre nicht Müller wenn er nicht noch einen Pfeil im Köcher hätte, nein nicht Katzen, das wäre zu einfach. den Straßenverkehr führt der EE-Lobbyist Müller als Verursacher von zig Millionen toten Vögeln an.

Aber ich kann ihm beruhigen. Im Straßenverkehr sterben laut WHO 1,24 Millionen Menschen weltweit an direkte Folgen eines Verkehrsunfalls.  Wie viele Schwerstverletzte? Kann man nur schätzen, 400 Millionen, 500 Millionen.

Das sind tragische Zahlen, viele davon wären sicherlich durch erhöhte Rücksichtnahme vermeidbar. Aber wir transportieren auf unseren Straßen Güter, Menschen, Tiere und bewegen uns letztendlich selbst im Straßenverkehr. Ob jede einzelne Fahrt dabei sinnvoll ist, mag ich bezweifeln. Aber bei einem Zusammenbruch des gesamten Straßenverkehrs käme das Leben der Menschheit zum erliegen.

Fazit für mich, trotz aller beklagenswerten Opfer den der Straßenverkehr verursacht, (Meine eigene Schwester ist bei einem Verkehrsunfall zu Tode gekommen), macht der motorisierte Straßenverkehr einen Sinn.

Jeden Vogel, der den Herrn Müller bei der Auslieferung seiner PV Anlagen vor die Autoscheibe fliegt, sollte er vielleicht als Opfer im PV Bereich ansiedeln.

Das beste aus Klaus Müllers Blogeintrag kommt jedoch am Schluss und bildet den Höhepunkt seines schleimigen EE-Lobby Pamphlets

Zitat:

"Der beste Vogelschutz

Windenergie ist also der beste Vogelschutz, es sei denn wir schalten den Strom für immer ab. "

Das Blöde ist nur, wenn Windkraft mal wieder wegen Flaute ein Totalausfall für die Stromversorgung ist, merkt es Niemand.

Außer!

Außer!

Außer die Vögel, die können diese Tage in ihren angestammten Lebensräumen mal richtig genießen. An Flautentagen kehren Rotmilane nach der Nahrungssuche für ihren Nachwuchs zum Horst zurück, An windigen Tagen ist es mehr wie fraglich. Was passiert mit den Jungen in den Horsten, wenn ein Brutvogel erschlagen wird, Klaus Müller? Kümmern Sie sich darum? Ach nein, Sie haben ja die EEG Förderung im Blickfeld

Zurück


Kommentare

Feb 14 2018

Christian Höhle

Hallo Hermann,

du schreibst: "dann sollte man es in Verhältnis zur gesicherten Leistung sehen, denn diese liegt bei Windkraft nahe Null und ist somit für eine zuverlässige Stromversorgung überflüssig und untauglich."

Das ist falsch. Gesicherte Leistung einer einzigen Quelle benötigt niemand. Die einzig relevante Größe ist, wie zuverlässig der gesamte Kraftwerkspark die benötigte Last decken kann.
Und die ist nach SAIDI Index heute auf einem sehr guten Wert.

Überflüssig ist vor allem Kohle- und Atomstrom, deren langfristige Folgen für Lebensgrundlage unserer Kinder und Enkel zerstört.

____________________________________________________


Kommentar Hermann:

Die gesicherte Leistung der gesamten Windkraft zusammen liegt bei 0,2 GW in 2017. Die der gesamten PV bei glatt 0 GW

Die Nachteile der Kohle und vielleicht auch Atom sind mir bekannt. Sie haben allerdings den Vorteil dass sie rund um die Uhr Strom erzeugen können und das über das gesamte Jahr.

Im Jahr 2016 genehmigte das RP Gießen 400.669 Quadratmeter neue Windwahn-Todeszonen

Die gesamte, durch das EEG verursachte Todeszone beträgt in Hessen, (Stand 6 /2017)  7,2 Millionen Quadratmeter

Wo die WindWahnBauwerke
als Dreiarmige Banditen und als Totschläger für Vögel, in Zukunft lauern werden, ist in dieser Karte ersichtlich

Windwahn Todeszone Stop

neu bei Storchmann


 

bei Amazon 9,90 €


 

Strom ist nicht gleich Strom
bei Amazon 19,90