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Link zu einer Karte mit allen WKAs in Hessen (Stand 9/2017)

 

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Nachtrag Schlagopfer v. 17 04.2018

Administrator (hermann) on Jul 07 2018

Am  14. April 2018 unmittelbar unter einer Windkraftanlage, hatte ich eine erschlagenen Mäusebussard, geteilt in 2 Hälften, gefunden, Entfernung zum Mastfuß = 32 Meter. Dieser wurde von mir, zur Feststellung der Todesursache zum Kreisveterinärsamt nach Lauterbach gebracht und dort den zuständigen Amtstierarzt Dr. Riße übergeben.

Leider erfolgt eine Rückmeldung an den Finder nicht automatisch. So sah ich mich zu einer Nachfrage gezwungen

Hier meine Nachfrage und die Antwort aus den Kreisveterinärsamt

Sehr geehrter Herr Dr.  Riße,

am 17. April 2018 brachte ich einen, unter einer Windkraftanlage in Lautertal Engerod (unterster Neuenhain), gefundenen und in 2 Hälften geteilten, Mäusebussard zu Ihnen.
Meine Frage, können Sie mir Auskunft zur Todesursache des Greifvogels geben, bzw, das Untersuchungsergebnis mitteilen.


Mit freundlichen Gruß

Hermann Dirr


Antwort:

Sehr geehrter Herr Dirr,

laut Befund des Landeslabors ist die Todesursache des eingesandten Mäusebussards ein starkes Trauma auf der rechten Körperseite. Die Nähe der Straße und der Windräder lässt als Ursache einen Verkehrsunfall oder auch einen Windradschlag wahrscheinlich erscheinen.
Da innere Organe, wahrscheinlich auf Grund von Tierfraß fehlten, konnten andere eventuell zu Grunde liegende Erkrankungen nicht sicher ausgeschlossen werden.


Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Dr. Robert Riße
Amtstierarzt

Vogelsbergkreis
Der Landrat
Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz Sachgebiet Tierseuchenbekämpfung

GoogleEarth Bildschirmfoto vom Fundort


Dr. Riße vom Kreisveterinärsamt schließt aber, seiner Antwort nach auch einen Verkehrsunfall an der naheliegenden Straße (215 Meter zum Fundort) nicht aus. Ich schließe daraus, dass Mäusebussarde auch in 2 Hälften noch 200 Meter weit fliegen können und dann dicht bei einander, direkt unter einer WKA liegen bleiben.

Zu unserem Artikel vom 18.04.2018
 

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Im Jahr 2016 genehmigte das RP Gießen 400.669 Quadratmeter neue Windwahn-Todeszonen

Die gesamte, durch das EEG verursachte Todeszone beträgt in Hessen, (Stand 6 /2017)  7,2 Millionen Quadratmeter

Wo die WindWahnBauwerke
als Dreiarmige Banditen und als Totschläger für Vögel, in Zukunft lauern werden, ist in dieser Karte ersichtlich

Windwahn Todeszone Stop

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