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Normenkontrollklage gegen den TRP Energie Mittelhessen

Administrator (hermann) on Jun 24 2018

Lauterbach 6/2018
Normenkontrollklage gegen den TRP Energie Mittelhessen

In der Stadtratssitzung der Stadt  Lauterbach (Vogelsberg) wurde der Beschluss gefasst, den Teilregionalplan Energie Mittelhessen zu beklagen. Grund: die Ausweisung einer Vorrangfläche zur Nutzung der Windenergie in der Gemarkung Allmenrod. Die Stadt hatte diese Vorrangfläche abgelehnt. In der ersten Offenlage des TRP war sie dann nicht enthalten  und ohne Neuauslage des TRP war diese Vorrangfläche auf einmal wieder ausgewiesen.


Die Stadt Lauterbach hat selbst ein naturschutzfachliches Gutachten erstellen lassen, dass diese Fläche aus eben diesen Avifauna-Gründen, die Population der dort angesiedelten Greifvögel, stark belaste.

Die Frage stellt sich uns, warum der Kreisbeigeordnete Dr. Jens Mischak, zur Zeit der Erarbeitung des TRP Energie auch Mitglied der Regionalversammlung, in keiner Sitzung der Regionalversammlung oder des EULI Ausschusses, sein Wort gegen die Ausweisung dieser Fläche erhoben hatte.

Ja, nun will man klagen, genau wie die Stadt Schlitz. Man will Windkraftanlagen in sensiblen Bereichen verhindern. Das Problem dabei, gelingt es mit einer Normenkontrollklage den TRP Energie Mittelhessen zu Fall zu bringen, wird die Freude bei den Subventionsgierigen Gemeinden Ulrichstein, aber auch Lautertal. groß sein. Die OVAG, bzw. ihre Tochtergesellschaft die HessenEnergie werden den Vorgang in Schlitz und Lauterbach genüsslich verfolgen.

Hatte doch der Ulrichsteiner Bürgermeister Edwin Schneider, trotz vollmundiger Ankündigung einer Klage in der Hessenschau, sich nicht zu einer Solchen durchringen können. Wohlgemerkt, BM Schneider, der OVAG und auch der Gemeinde Lautertal geht es um mehr Windmühlen. Dass sie Bestandteil des Naturparks Vulkanregion Vogelsberg sind ist ihnen egal. Was zählt bei der Abschöpfung von EEG Subventionen schon die Natur in der eigenen Gemeinde?

Die Anlagen des Vogelsberggartens werden oft in der Presse hochgelobt, während nur ein paar hundert Meter weiter, gerade ein Vogel, im Vogelschutzgebiet Vogelsberg, an einem Rotorblatt einer Ulrichsteiner WindWahnAnlagen zweigeteilt zu Boden segelt.

Die Schlagopferstatistik der brandenburgischen Vogelschutzwarte führt folgende, erschlagen unter einer Ulrichsteiner Windkraftanlage, gefundenen und gemeldeten Vögel auf.

  • 1      Schwarzstorch
  • 18    Rotmilane
  • 8      Mäusebussarde
  • 1      Kranich

Wohlgemerkt, dass sind nur die zufällig gefundenen Schlagopfer, die dazu auch noch der Vogelschutzwarte gemeldet wurden. Wie hoch mag die Dunkelziffer sein? Seltsamerweise taucht nicht einmal ein Verantwortlicher der Stadt Ulrichstein oder auch Lautertal als Melder in der Fundkartei auf.  Finden die keine erschlagenen Vögel unter den Greifvogelausrottungsmaschinen?

Grundsätzlich sollte langsam in den Gemeinden die Frage geklärt werden: warum baut man diese Anlagen überhaupt?
Ist deren Bau und Betrieb ganz alleine der Subventionsgier geschuldet?
Oder, ist man echt so verblendet und glaubt mit diesen Zufallsstromerzeugungsanlagen, konventionelle Kraftwerke ersetzen zu können und damit zur Senkung der CO2 Emissionen beizutragen?

Seltsam ist dann, dass seit 2009 die energiebedingten CO2 Emissionen nicht, bzw, nur unwesentlich gesunken sind und das, obwohl der Ausbau von PV UND Windkraft eine Leistung von 105 Gigawatt erreicht hat. Zur Info, die mittägliche Stromverbrauchsspitze liegt bei 75-80 Gigawatt.

Fakt ist: PV und Windkraftanlagen haben jeweils zusammen eine gesicherte Leistung von 0 (PV) und 0,17 GW (Windkraft) Das bedeutet, wenn es schlecht läuft gibt es Stunden und Tage wo PV und Windkraft wetterbedingt Totalausfälle für die Stromversorgung sind. Ja, wir wissen, auch bei Erneuerbaren Energie-Gläubigen kommt der Strom aus der Steckdose. Vielleicht sollten sich vor allen die Menschen in Lautertal und Ulrichstein langsam fragen, was für ein Strom das sein mag?
 

Mit Kerzenlicht braucht man Windkraft nicht!

 

Zurück zum Thema, es ist gut, dass sich Städte und Gemeinden endlich anfangen gegen politisch inszenierten Unsinn (Natur und Lebensraumzerstörung durch WKAs) zu wehren. Blöde nur dass man sich bei der OVAG schon die Hände reibt. Nie war es einfacher die Menschen zu belügen, dabei zu kassieren und sich auch noch als Weltenretter zu verkaufen.

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Im Jahr 2016 genehmigte das RP Gießen 400.669 Quadratmeter neue Windwahn-Todeszonen

Die gesamte, durch das EEG verursachte Todeszone beträgt in Hessen, (Stand 6 /2017)  7,2 Millionen Quadratmeter

Wo die WindWahnBauwerke
als Dreiarmige Banditen und als Totschläger für Vögel, in Zukunft lauern werden, ist in dieser Karte ersichtlich

Windwahn Todeszone Stop

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