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Link zu einer Karte mit allen WKAs in Hessen (Stand 9/2017)

 

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OVAG stellt Bauantrag für 5 Vestas V 150

Administrator (hermann) on Oct 18 2019

Die Zeit der Lärmruhe in Engelrod bald vorbei

Klammheimlich, wie es bei den Bau von Windkraftanlagen anscheinend üblich ist, hat 24.09.2019 die HessenEnergie (OVAG) beim RP Gießen den Antrag zur Errichtung von 5 gigantischen Windkraftanlagen in der Gemeinde Ulrichstein und Lautertal eingereicht.
Da die OVAG eng mit der Stadt Ulrichstein verbandelt und der Gemeinderatsvorsitzende in Lautertal auch dem Aufsichtsrat der OVAG vorsteht, hatte das kommunale Tochterunternehmen der OVAG (HessenEnergie) wieder mal leichtes Spiel.


Dank an Werner, für die Bereitstellung der Grafik

Repowering:  Es wird als sogenannte Repoweringmaßnahme den Bürgern für gut verkauft. Der Antrag beinhaltet den Bau von Windkraftanlagen des Typ Vestas V 150 mit 166 m Nabenhöhe und 150 m Rotordurchmesser. Die Gesamthöhe beträgt 241 m. Die, allerdings nur bei Starkwind zur Verfügung stehende maximale Leistung beträgt je Anlage 5,6 MW. Bei Windstille beträgt die Gesamt-Leistung der 5 geplanten Giganten schlicht und ergreifend glatte 0 MW

Ja liebe Engelröder, Helpershainer, Lautertaler und Ulrichsteiner, die Landschaft wird sich durch diese, für eine zuverlässige Stromversorgung, unfähigen Anlagen verändern. Warteten zuvor viele kleine Anlagen, 18 von ihnen sollen den Giganten weichen, auf ein erfolgreiches Vogelschreddern inmitten eines Vogelschutzgebietes, sind es bald nur noch 5. Die überstrichene Rotorfläche verdreifacht sich aber und damit auch die Gefahr für die Vögel. Allerdings werden nicht alle Anlagen zurückgebaut, denn der Rückbau betrifft nur 18 der dort vorhandenen 27 kleineren Anlagen.

Aber bringt das Vorteile?
Ja, für Gesellschaften die sich auf das Abgreifen von EEG Subventionen spezialisiert haben, sicherlich. Ihnen wird das Geld, dass man bei den privaten Stromendkunden aus der Tasche zieht (EEG-Umlage) mehr oder weniger für ihre unzuverlässige, da wetterabhängige Strombereitstellung, hinterher geworfen.
Dazu  genießen sie das Recht, ihr Produkt auf dem Markt werfen zu können, ob dafür gerade Bedarf besteht oder auch nicht. Und wenn gerade kein Bedarf besteht, werden ihre Anlagen abgestellt und die Vergütung für nicht erzeugten Strom geht weiter.

Dass die Kunden der OVAG, das Geld für den Betrieb, zusätzlich zum Strompreis aufbringen müssen spielt bei dem kommunalen Unternehmen offensichtlich keine Rolle.


Diese Grafik zeigt gnadenlos die Unfähigkeit der gesamten Windindustrie zur Stromversorgung.
Der viel propagierte Anteil von 40% Anteil der EEs an der Stromversorgung sagt leider nichts über deren zuverlässige Bereitstellung aus

Na gut, um die Bevölkerung schon um Vorfeld ruhig zu halten, verteilt unserer Landrat Görig ja  großzügige OVAG-Spenden an Vereine oder, wie in Helpershain für eine neue Grillhütte.

Wer wagt dann noch in den Dörfern aufzumucken, zumal viele Dorfbewohner Windkraft als eigene Einnahmequelle entdeckt hat. Die Listen, der an Bürgerwindanlagen-Beteiligten liegen uns vor. Aber keine Angst, wir werden sie nicht veröffentlichen, kennen aber eure Gesichter.

Für die zuverlässige Strombereitstellung sind Windkraftbetreiber wiederum nicht zuständig. Wie sollten sie auch, denn ihre Anlagen sind und bleiben auf alle Ewigkeiten vom Wind abhängig.
Sonst könnte die OVAG auf Lieferverträge mit zuverlässigen Strom-Lieferanten, schon lange verzichten.

Das Problem, der in diesem Vogelschutzgebiet noch verbliebenen Großvögel, wird sich auf Dauer schnell lösen. Denn statt bisher 22.155 m² Todeszone, wird durch das Repowering durch die  OVAG die Todeszone auf 88.000 m² vergrößern.
Vielleicht könnte die OVAG ja in den Vogelschutzgebieten, in denen sie Windkraftanlagen betreibt eine Helmpflicht für die Vögel vorschreiben. Aber bei knapp 300 km/h Geschwindigkeit der Rotorblattenden nützen auch Helme nichts

Weitere Berichte und Details siehe hier 
http://www.ww-vb.de/pages/lautertal-vb/repowering-goldener-steinrueck.php
http://www.ww-vb.de/pages/topics/ovag-darf-toeten.php
http://www.ww-vb.de/pages/topics/geheime-mission-wka-bau-in-lautertal.php?p=15
http://www.ww-vb.de/pages/topics/ortsbeirat-engelrod-sagt-ja-zur-weiteren-naturzerstoerung-in-der-gemarkung-engelrod-99.php?p=30

 

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Im Jahr 2016 genehmigte das RP Gießen 400.669 Quadratmeter neue Windwahn-Todeszonen

Die gesamte, durch das EEG verursachte Todeszone beträgt in Hessen, (Stand 6 /2017)  7,2 Millionen Quadratmeter

Wo die WindWahnBauwerke
als Dreiarmige Banditen und als Totschläger für Vögel, in Zukunft lauern werden, ist in dieser Karte ersichtlich

Windwahn Todeszone Stop

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