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Link zu einer Karte mit allen WKAs in Hessen (Stand 9/2017)

 

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Schlitz erhebt Klage gegen Vorrangflächen zur Nutzung der Windkraft.

Administrator (hermann) on Feb 28 2018

RA Karpenstein am Ziel seiner Wünsche
Schlitz erhebt Klage gegen Vorrangflächen zur Nutzung der Windkraft.

Ungeheuerliche Intrige?

Nachdem RA Karpenstein die Bürgermeister im Hohen Vogelsberg nicht von einer Klage gegen den Teilregionalplan Energie Mittelhessen überzeugen konnte, hat  sein Ansinnen nun in Schlitz Erfolg.

Karpenstein, der als ein vehementer Verfechter des Windkraftausbaus gilt , hat es geschafft. Nun sichert er sich durch die von der Stadt Schlitz finanzierte Klage sein Einkommen.
Wohl dem...

Mit 23 Ja-Stimmen wurde der Antrag der CDU im Schlitzer Stadtparlament, für eine Normenkontroll-Klage gegen den TRP Energie Mittelhessen, angenommen.

Die Beratung RAs Karpenstein trägt in Schlitz Früchte. Allerdings schreckt Karpenstein offensichtlich auch nicht vor Verbreitung von Desinformationen zurück. In einem Schreiben an die Vogelsberger Bürgermeister stellte er fest, dass durch eine Vergrößerung der Rotorfläche durch Repowering, die Vögel besser geschützt seien. Er spricht dabei sogar bei einem Repowering von "Gefährdungsvermeidung"
Das ist eine Logik die sich jedem Vogel- und Naturfreund entzieht, denn diese Behauptung ist schlichtweg falsch. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass bei fortschreitenden Ausbau der unsinnigen Windkraft, der letzte Vogel erschlagen unter den Rotorblättern liegt.

Zum einen wird die überstrichene Rotorfläche (Todeszone) beim Repowering verdreifacht und dann schraubt sich diese Rotofläche auch noch in Höhenbereich, die von den WKA gefährdeten Vögeln überwiegend genutzt wird.

In der Progress-Studie wurden die Flugbewegungen und Höhen von WKA gefährdeten Vögeln in Norddeutschland untersucht. Dabei stellte man fest, dass Rotmilane ca. 55 % aller Flugbewegungen in Höhen der Rotorflächen von Anlagen mit 150 m Nabenhöhe stattfinden. Beim Mäusebussard sind es sogar 65%.

Und selbst der im Vogelsberg heimische Schwarzstorch überfliegt derzeit die "kleinen" WKAs noch. Wird er 200 m hohe Anlagen auch noch überfliegen? Die Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr groß.

Nur im Vogelsberg geht es den Bürgermeistern um mehr Windkraft und aus dem Grund wollte Karpenstein sie in einem vom perfiden Lobbyismus getriebenen Schreiben überzeugen, den TRP zu beklagen. Das ist dem Rechtsanwalt offensichtlich misslungen. Und nun treibt es ihm nach Schlitz um seinen eigenen Zielen näher zu kommen. Sucht er nur Dumme, die ihm eine Klage finanzieren?


Link zu dem Anschreiben

Am Montag dem 26.02.2018 hat die Stadtverordnetenversammlung in Schlitz sich nun dazu hinreißen lassen, dem Rat Karpensteins zu folgen und eine Normenkontrollklage gegen den Teilregionalplan Energie Mittelhessen anzustrengen.

In Schlitz, Bad Salzschlirf und Großenlüder wehren sich die Menschen gegen unsinnige Windkraftanlagen. Natürlich nicht Alle, denn die, die sich ein Geschäft durch mit dem Windkraftausbau einhergehende Naturzerstörung versprechen, forcieren den Ausbau der Windkraft. Allen voran natürlich Waldbesitzer.

Ich bin nun hin und her gerissen. Einerseits freut es mich, wenn Menschen aufstehen und alle Hebel in Bewegung setzen um den Natur zerstörenden Ausbau der Windindustrie zu verhindern. Anderseits wird es im Falle einer erfolgreichen Klage und einem Fall des TRP Energie Mittelhessen, im Hohen Vogelsberg für die Bürgermeister und allen voran der OVAG, kein Halten mehr geben.

Zitat aus einem Schreiben von RA Karpenstein an die Bürgermeister im VB,

Entscheidender Wert wurde zudem auf die Erkenntnis gelegt, dass die vor 15 Jahren und mehr zugelassenen kleinen WEA im Offenland aufgrund des Jagdverhaltens von Raubvögeln aber auch Fledermäusen eine größere Gefahr für geschützte Arten darstellen als hohe moderne WEA im Wald oder mit Unterpflanzungen, soweit sie auf Offenlandstandorten stehen.
Am Ende umfasste diese Planung aller Projektierer den vorzeitigen (teuren) Abbau von 36 WEA im Offenland, die naturschutzfachlich heute als unerwünscht betrachtet werden und die Neuerrichtung von 35 modernen WEA mit Nabenhöhen von 140 oder 150 m. Diese auf Verlangen der Planungsbehörden erstellte Planung hätte einerseits Gefährdungsbeseitigung im großen Stil und andererseits Produktionssteigerung in erheblichem Umfang bewirkt.

Anmerkung:
Die gesicherte Einspeiselast aller 30.000 in Deutschland betriebenen WKAs liegt bei 0,12 GW. Dieses kommt einem Totalausfall der gesamten Windstromerzeugung gleich. Somit sind Windkraftanlagen, ohne vorhandene Speicher, völliger Unsinn für eine Stromversorgung.

Der wahre Grund der Initiative wird jedoch ein anderer sein.

Da RA Karpenstein ein alter Parteifreund vieler Vogelsberger Gemeinderäte ist, und diese Gemeinderäte in vielen Fällen Anteile an Windkraftanlagen besitzen, werden diese auf dem RA Druck ausgeübt haben, denn offensichtlich haben die Windkraftanleger und Betreiber keine Rücklagen für deren Rückbau gebildet und darauf gehofft, das Repoweringrecht an die OVAG, wie im Fall "Ulrichsteiner Platte" geschehen zu veräußern und damit von der Rückbauverpflichtung verschont zu bleiben.

Abkassieren von EEG Subventionen hatte Vorrang. Und nun hat man die Rechnung ohne die naturschutzfachlichen Gutachten gemacht.

Die Zustimmung, der Lautertaler Gemeinderäte, ohne breite Öffentlichkeit zum Repoweringvorhaben der OVAG auf dem goldenen Steinrück, ist dafür bezeichnend.

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Im Jahr 2016 genehmigte das RP Gießen 400.669 Quadratmeter neue Windwahn-Todeszonen

Die gesamte, durch das EEG verursachte Todeszone beträgt in Hessen, (Stand 6 /2017)  7,2 Millionen Quadratmeter

Wo die WindWahnBauwerke
als Dreiarmige Banditen und als Totschläger für Vögel, in Zukunft lauern werden, ist in dieser Karte ersichtlich

Windwahn Todeszone Stop

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