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Vogelschutzgebiet mit Füßen getreten

Administrator (hermann) on Mar 20 2024

Wir haben einmal das Vogelschutzgebiet Vogelsberg Nr. 5421-401 auf Windkraftanlagen hin untersucht.

Interessant ist, dass von den 121 Windkraftanlagen im Vogelschutzgebiet, sich 99 Anlagen nicht in sogenannten Windvorrangflächen betrieben werden.

Durch die Öffnungsklausel für die Gemeinden, können diese, nun auch außerhalb der VRG Flächen, repowert werden.

Der Passus im Teilregionalplan Energie ist nun Schall und Rauch

Zitat: „2.2-1 (Z) (K)
Die Errichtung von raumbedeutsamen Windenergieanlagen ist nur in den festgelegten
Vorranggebieten zur Nutzung der Windenergie zulässig. In diesen Vorranggebieten hat die Nutzung der Windenergie Vorrang vor entgegenstehenden Nutzungen,
Planungen und Maßnahmen. Sie sind auch für das Repowering zu nutzen.
Außerhalb dieser Vorranggebiete sind raumbedeutsame Windenergieanlagen ausgeschlossen (§ 8 Abs. 7 Raumordnungsgesetz). „

  • Innerhalb des Vogelschutzgebietes werden 135 Anlagen betrieben, bzw stehen vor der Inbetriebnahme oder befinden sich im Genehmigungsverfahren.
  • Stand März 2024 sind 121 Windkraftanlagen mit einer überstrichenen Rotorfläche von 542.819,65 Quadratmeter in Betrieb.
  • Im Genehmigungsverfahren befinden sich 6 Windkraftanlagen mit einer überstrichenen Rotorfläche von 128.218,76  Quadratmeter
  • Vor Inbetriebnahme befinden sich 5 Anlagen mit einer überstrichenen Rotorfläche von 88.312,5 Quadratmeter
  • Es gibt auch beklagte Anlagen und zwar sind es 6 mit einer überstrichenen Rotorfläche von 72.920,22 m²

Noch etwas aus dem Teilregionalplan Energie des RP Gießen,

Zitat: „Im Zusammenhang mit der Errichtung von Windenergieanlagen in den im Vogelschutzgebiet „Vogelsberg“ gelegenen Vorranggebieten zur Nutzung der Windenergie
4115a, 5136 (teilweise), 5137 (teilweise), 5145, 5148 und 5159 sind vor der Inbetriebnahme dieser Anlagen geeignete naturschutzfachliche Maßnahmen so rechtzeitig durchzuführen, dass erhebliche Beeinträchtigungen der von der Errichtung von Windenergieanlagen betroffenen Erhaltungsziele des Vogelschutzgebiets vermieden werden.“

 

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Im Jahr 2016 genehmigte das RP Gießen 400.669 Quadratmeter neue Windwahn-Todeszonen

Die gesamte, durch das EEG verursachte Todeszone beträgt in Hessen, (Stand 6 /2017)  7,2 Millionen Quadratmeter

Wo die WindWahnBauwerke
als Dreiarmige Banditen und als Totschläger für Vögel, in Zukunft lauern werden, ist in dieser Karte ersichtlich

Windwahn Todeszone Stop

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