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Wie sich bei der Palmölindustrie und der Windkraftindustrie für Parallelen auftun.

Habe ich doch in der vergangenen Woche einen Fernsehbeitrag aus Indonesien, über die Lebensraumvernichtung des Orang Utan, durch die Palmölindustrie gesehen. Der Kommentator schilderte mit eindringlichen Sätzen die schlimme Situation für einige vom Aussterben bedrohten Tierarten. Untermauert mit Bildern von Menschenaffen die in verrosteten Gitterkäfigen gehalten wurden und dafür vorgesehen waren, in Reservaten, weit weg von ihrer ursprünglichen Heimat, ausgesetzt zu werden.

Ich hätte nur meine Augen schließen und die Namen der Tierarten durch Milan, Schwarzstorch und Fledermaus ersetzen müssen, dazu ein paar passende Bilder von unseren allgegenwärtigen Windkraftanlagen und das Szenario hätte 1:1 auf Deutschland übertragen werden können. 

Neugierig geworden habe ich mir die Palmölproblematik ein wenig im Internet angesehen und bin auf folgende Textpassage gestoßen

Ein Zitat von einer Seite die sich gegen die Palmölindustrie arrangiert

"Um wenigstens das Argument des passenden politischen und sozialen Umfelds zu erklären: Die Anlage neuer Plantagen mit derart einschneidenden Veränderungen in Landschaft, Wirtschaftsweise und soziale Strukturen wäre in Europa - ungeachtet der Tatsache, dass Ölpalmen bisher bei uns noch nicht gut wachsen - vollkommen undenkbar. In Europa würde jeder Betroffene mitreden und -entscheiden wollen, man müsste jahrelang Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudien durchführen und diskutieren und man muss Gesetze einhalten, die den Wasser- und Artenschutz sowie die Entschädigungsansprüche von verdrängten Anliegern u.a. regeln. Plantagen mit Ölpalmen in der Größenordnung wie es sie in Indonesien, Malaysia und Kolumbien gibt, können nur autoritäre politische Systeme umsetzen, die sich zudem durch einen hohen Grad an Korruption sowie wenig Respekt vor Menschenrechten und Naturschutz auszeichnen. "

Ich übertrage das mal auf die deutsche Energie-wende insbesondere der Windenergie

Die Windfarmen mit neuen 200 Meter hohen WEAs mit derart einschneidenden Veränderungen in Landschaft, Wirtschaftsweise und soziale Strukturen wäre in Europa- ungeachtet der Tatsache, dass Windenergie nur Zufallsstrom liefert - vollkommen undenkbar. In Europa würde jeder Betroffene mitreden und -entscheiden wollen, man müsste jahrelang Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudien durchführen und diskutieren und man muss Gesetze einhalten, die den Wasser- und Artenschutz sowie die Entschädigungsansprüche von wertverlusten der Immobilien u.a. regeln. Plantagen mit Windkraftanlagen in der Größenordung wie es sie in Brandenburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Vogelsberg gibt, können nur autoritäre politische Systeme umsetzen, die sich zudem durch einen hohen Grad an Korruption sowie wenig Respekt vor Menschenrechten und Naturschutz auszeichnen. "
 

komisch wie das auf Deutschland passt. Können wir nur anderen Staaten Korruption, wenig Respekt vor Menschenrechten und Naturschutz vorwerfen?

Nur mal so, die Palmölindustrie sind wir auch. Wenn wir schon in anderen Ländern alles zerstören, warum dann nicht bei uns auch?


 

 


Grüner Umgang verdirbt den Charakter, Herr Ministerpräsident

 


Die überstrichene Rotorfläche (Todeszone für Rotmilan und Co) beträgt für ganz Deutschland Stand Ende 2018, stolze 154 Millionen Quadratmeter.
Ein Netz mit dieser Fläche von 50 Meter Höhe, würde von dem nördlichsten Punkt Dänemarks bis nach Florenz reichen.
Mit jeder neuen Windkraftanlage verringern sich die Überlebenschancen für unsere gefiederten Mitbewohner.


 

 

Windwahn Todeszone Stop

 

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Vortrag zu Infraschall durch WKAs