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Wunderkraftwerk oder Luftschloss?
 

Der Merkur berichtete 2014 von diesem Wunderkraftwerk. Zufällig wurde ich auf Fb danach befragt. Darum habe ich ein mir wenig die Eckdaten der Anlage angesehen und nachgerechnet.
http://www.merkur.de/wirtschaft/neues-wunderkraftwerk-kann-windenergie-speichern-zr-1461822.html

Gesamtkosten der Anlage = 21 Mill. €
versorgte Haushalte = 600, a 4000 kWh

Ein 2 Personenhaushalt benötigt im Schnitt 3000 kWh

macht also 750 Haushalte a 2 Personen

Wir haben 80 Mill Einwohner
Also 80 Mill geteilt durch 1500 Einwohner macht = 53.333 Anlagen dieser Art

Multipliziert man die Anzahl der Anlagen mit den Investitionskosten  liegen wir bei 1,12 Billionen Euro
Da aber Haushalte nur einen Anteil von 24,8 % am gesamt Stromverbrauch haben, würden Anlagen, um unser Land mit Strom zu versorgen ein Invest von über 4,48  Billionen Euro benötigen. Ohne Folgekosten natürlich.
Heißt aber auch wir müssen über 150.000 Windräder in unsere Natur stellen. Nur allein um den von Haushalten benötigten Strombedarf zu decken. Dabei bezweifele ich, dass das "Wunderkraftwerk" überhaupt den Strombedarf von 600 Haushalten mit je 4000kWh/Jahresbedarf, rund um die Uhr, decken kann.

Das bedeutet aber auch weiter, ohne 600.000 WKAs kommen wir nicht aus, um den gesamten Strombedarf zu decken. Die Energie für die E.-Mobilität und Heizung ist da noch gar nicht berücksichtigt

Bei den FAQ der Enertrag Seite stoße ich dann noch auf diese Textpassage


Frage 7
Warum verwendet Enertrag die Elektrolyse als Lastkomponente und keine Batterie? Ist eine Batterie wegen geringerer Wirkungsgradverluste nicht besser geeignet?

Antwort:
Große Speicherpotentiale lassen sich mit Batterien nicht realisieren. Zudem besteht die Herausforderung bei der Speicherung, große Energiemengen über einen langen Zeitraum zu speichern, was effizient mit Batterien nicht möglich ist

Nun ist das keine Aussage von "Gegenwindlern" sondern von einem Unternehmen, dass sich speziell auf das Abgreifen von EEG Subventionen spezialisiert hat.


 

 


Grüner Umgang verdirbt den Charakter, Herr Ministerpräsident

 


Die überstrichene Rotorfläche (Todeszone für Rotmilan und Co) beträgt für ganz Deutschland Stand Ende 2018, stolze 154 Millionen Quadratmeter.
Ein Netz mit dieser Fläche von 50 Meter Höhe, würde von dem nördlichsten Punkt Dänemarks bis nach Florenz reichen.
Mit jeder neuen Windkraftanlage verringern sich die Überlebenschancen für unsere gefiederten Mitbewohner.


 

 

Windwahn Todeszone Stop

Zum Blog Rother Baron

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Vortrag zu Infraschall durch WKAs