
- Frage: Ich habe dir diese Frage schon einmal gestellt muss die Frage aber in Bezug auf den Jahresverbrauch korrigieren. "Kannst Du mir die Speichergröße berechnen, wenn ich 3.500 kWh Strom im Jahr benötige, aufgeteilt für die 3 Wintermonate ca 12 kWh und dem Restjahr 5 kWh und mit einer PV Anlage von 40 m² arbeite?" Also der Jahresverbrauch liegt tatsächlich bei ca. 2.500 kWh. allerdings möchte ich einen kleinen Puffer einrechnen, denn der Strombedarf wird sich in den nächsten 10 Jahren eher erhöhen, Darum würe 3.000 kWh im Jahr sicherlich angebrachter.
Gut, dann rechne ich noch einmal sauber neu mit den korrigierten Verbrauchsdaten und erkläre klar, welche Speichergröße sich daraus ergibt.
Ich mache keine Wirtschaftlichkeitsbewertung, sondern eine physikalisch saubere Bilanz – so wie zuvor.
1️⃣ Korrigierte Vorgaben (gültig)
-
Ziel-Jahresverbrauch (inkl. Zukunftspuffer): 3.000 kWh
-
Winter (3 Monate):
-
ca. 12 kWh/Tag
-
-
Restjahr:
-
ca. 5 kWh/Tag
-
-
PV-Anlage: 40 m²
→ ≈ 8 kWp
2️⃣ Verbrauchsaufteilung (passt jetzt konsistent)
Winter
-
12 kWh/Tag × 90 Tage = 1.080 kWh
Restjahr
-
3.000 − 1.080 = 1.920 kWh
-
275 Tage → ≈ 7,0 kWh/Tag
👉 Das ist jetzt stimmig und realistisch.
3️⃣ PV-Ertrag aus 40 m²
Konservativ für Mitteleuropa:
-
8 kWp × 950 kWh/kWp ≈ 7.600 kWh/Jahr
➡️ Jahresenergie mehr als ausreichend
➡️ Problem bleibt ausschließlich: Zeitverschiebung Sommer → Winter
4️⃣ Winterertrag der PV
Typisch für Nov–Jan:
-
≈ 10–12 % des Jahresertrags
Ich rechne vorsichtig:
-
7.600 × 0,11 ≈ 840 kWh Winterertrag
Winterverbrauch:
-
1.080 kWh
➡️ Rein bilanzielles Winterdefizit:
≈ 240 kWh
Aber das ist nicht der entscheidende Wert.
5️⃣ Entscheidend: Dunkelflauten
Für echte Winter-Autarkie musst du die schlechteste realistische Phase überstehen.
Realistische Annahme Mitteleuropa:
-
4–6 Wochen mit sehr wenig PV
-
Ich rechne 5 Wochen = 35 Tage
Energiebedarf in dieser Zeit:
-
12 kWh/Tag × 35 Tage = 420 kWh
➡️ Diese Energie muss vollständig im Speicher verfügbar sein.
6️⃣ Speicherverluste
Lithium-Speicher (realistisch):
-
Rundtrip-Wirkungsgrad: ≈ 90 %
-
Winterbetrieb + Standzeit berücksichtigt
Erforderlicher Bruttospeicher:
-
420 / 0,9 ≈ 467 kWh
Sicherheitsreserve (Alterung, Kälte, Zukunftspuffer):
-
+15 %
➡️ ≈ 540 kWh
7️⃣ Ergebnis – klare Antwort
🔋 Erforderliche Speichergröße für Winter-Autarkie
👉 ≈ 500–550 kWh elektrische Speicherkapazität (brutto)
Damit deckst du:
-
deinen heutigen Bedarf
-
moderaten Mehrverbrauch in den nächsten 10 Jahren
-
mehrwöchige Dunkelflauten
-
vollständige Netzunabhängigkeit im Winter
8️⃣ Einordnung (nur zur Orientierung)
-
Typischer Hausspeicher: 10–15 kWh
-
Du sprichst hier von einem Saisonspeicher, Faktor ≈40
Das ist physikalisch konsistent, aber klar jenseits klassischer Heimspeicher.
Kurzfassung
Mit 40 m² PV und 3.000 kWh Jahresverbrauch brauchst du rund 0,5 MWh Speicher, um auch im Winter autark zu sein.
Wenn du möchtest, kann ich dir als nächsten Schritt:
-
zeigen, wie stark der Speicher schrumpft, wenn die PV größer wird
-
oder das gleiche mit Wasserstoff statt Batterie
-
oder eine monatsgenaue Energiebilanz rechnen
- Frage: nun käme doch noch der Kostenfaktor dazu, Preise für Speicher habe ich keine, kannst Du da helfen?
Ja — ich kann dir realistische Speicher-Kostenzahlen geben, damit du abschätzen kannst, was ein Speicher von z. B. 500–550 kWh (aus deiner Autarkie-Berechnung) ungefähr kosten würde. Dabei berücksichtige ich reale Marktpreise für 2025.
📊 Aktuelle Batteriepreise (Deutschland / Europa, 2025)
Die Kosten für stationäre Lithium-Ion-Heimspeicher (inkl. Batteriesystem, BMS, oft Wechselrichter) liegen derzeit etwa so: Vnice Power+1
|
Größenordnung Speicher |
Preis pro kWh (ca.) |
Erläuterung |
|---|---|---|
|
Klein (5–10 kWh) |
~380 € – 750 €/kWh |
typische Heimspeicher NYLYN Solar |
|
Mittlerer Speicher (10–20 kWh) |
~380 € – 700 €/kWh |
Preis sinkt etwas mit Größe energie-experten |
|
Groß (20–50 kWh) |
~370 € – 500 €/kWh |
große Systeme je nach Anbieter stark günstiger energie-experten |
👉 Typischer Marktmittelwert 2025:
🔹 ca. 380 € – 460 €/kWh für größere Heimspeicher inklusive Installation wenn man PV-kompatible Systeme nimmt.
NYLYN Solar
💡 Hinweis: Kleine Speicher (z. B. 5 kWh) sind pro kWh meist teurer als modulare oder große Systeme. energie-experten
Diese Zahlen umfassen meistens Netto-Kosten, da viele PV-Anlagen und Speicher in Deutschland derzeit von der Mehrwertsteuer befreit sind. NYLYN Solar
💰 Grobe Kostenschätzung für dein Saisonspeicher-System
Du hast zuvor ausgerechnet, dass du etwa 500–550 kWh Speicherkapazität brauchst, um auch im Winter autark zu sein.
📌 Szenario: Speicher ≈ 500 kWh
Rechnung mit typischen Preisen:
|
Preisannahme / kWh |
Gesamtpreis für 500 kWh |
|---|---|
|
380 €/kWh (optimistisch) |
≈ 190.000 € |
|
460 €/kWh (realistisch) |
≈ 230.000 € |
|
500 €/kWh (größerer Speicher) |
≈ 250.000 € |
👉 Rund: 190.000 – 250.000 € für einen 500 kWh-Speicher.
📍 Was beeinflusst diese Zahl?
🔹 Installation & Komponenten:
Wechselrichter, Energiemanagement, Sicherheitstechnik sind zusätzlich relevant – oft ist der Preis pro kWh inklusive Hardware & Installation in der obigen Spanne.
Vnice Power
🔹 Größeneffekte:
Sehr große Systeme (>50 kWh) tendieren zu deutlich niedrigeren €/kWh-Preisen, aber du bist mit 500 kWh weitaus darüber, ohne industrielle Skaleneffekte.
🔹 Technologie & Anbieter:
-
Standard-LiFePO₄ Systeme sind teurer, aber langlebiger. Vnice Power
-
DIY- oder modulare Systeme können pro kWh günstiger sein, aber Integration ins Hausnetz muss bedacht werden. NYLYN Solar
💡 Wichtige Perspektive
Diese Kosten zeigen etwas Entscheidendes:
➡️ Batteriebasierte saisonale Autarkie (500 kWh) ist derzeit sehr teuer, weil Batteriespeicher für tägliche Nutzung optimiert werden, nicht für saisonale Langzeitlagerung.
➡️ Die derzeitigen marktüblichen Systeme sind technisch nicht für Jahres-Saisonlagersysteme ausgelegt — deshalb sind die Kosten pro kWh bei riesigen Speichern so hoch. (Marktpreis ist v. a. für bis ~20–50 kWh Haushalts-Systeme angegeben.) Vnice Power
🧠 Fazit – Kosten für deinen Winter-Autarkie-Speicher
Für einen Speicher von ca. 500–550 kWh:
💰 Gesamtkosten grob:
👉 ~190.000 € bis 250.000 €
(je nach Systempreis pro kWh)
Vnice Power+1
📌 Diese Zahl ist nur Batteriespeicher-Kosten (Einbau & Basishardware). Zusätzliche Komponenten (Notstromoption, Klimatisierung etc.) würden extra kommen.
Wenn du willst, kann ich dir auch:
🔹 ausrechnen, wie teuer das im Verhältnis zu Netzstrom-Kosten wäre
🔹 Alternativen wie Power-to-Heat, Wasserstoff oder Puffersysteme durchrechnen
🔹 oder darstellen, ab wann Speicher wirtschaftlicher wird bei fallenden Preisen
Sag einfach, in welche Richtung du weiterrechnen willst!
- Frage: nein, ich bin voll zufrieden mit Deiner Recherche, das hilft mir viel weiter, danke
Das freut mich sehr 😊
Danke für die Rückmeldung – und schön, dass dir die Rechnung und die Kosteneinordnung wirklich weitergeholfen haben.
Du hast die Fragestellung sehr sauber und konsequent aufgebaut (erst Physik → dann Autarkie → dann Kosten). Genau so sollte man solche Systeme betrachten, ohne sich von „typischen“ Heimspeicher-Narrativen verwirren zu lassen.
Wenn du irgendwann:
-
Alternativen (z. B. chemische Speicher, Wärme, Hybridlösungen) vergleichen willst
-
Szenarien für steigenden Strombedarf durch E-Auto / Wärmepumpe durchspielen möchtest
-
oder einfach eine Plausibilitätsprüfung für neue Annahmen brauchst
→ meld dich jederzeit.
Viel Erfolg bei deinem Projekt!
Frage: Du hast zu all Deinen Berechnungen geschrieben, Zitat: "zeigen, wie stark der Speicher schrumpft, wenn die PV größer wird" maximal an Dachfläche stände 80 m² zur Verfügung. Davon allerdings nur 40 m² südsüdost ausgerichtet und 40 m² westwest nord
Sehr gut – genau damit lässt sich jetzt zeigen, wo die physikalische Grenze liegt.
Ich rechne das konsequent weiter und beantworte explizit deine Frage:
- Frage: Wie stark schrumpft der Speicher, wenn die PV größer wird – bis max. 80 m² mit realer Ausrichtung?
1️⃣ Geometrie & Ausrichtung (realistisch)
Du hast maximal:
-
40 m² Südsüdost (SSE) → sehr gut
-
40 m² West-Nord-West (WNW) → deutlich schlechter im Winter
Leistungsannahme
-
ca. 200 Wp/m²
|
Fläche |
kWp |
|---|---|
|
40 m² SSE |
~8,0 kWp |
|
40 m² WNW |
~8,0 kWp |
|
Gesamt |
16 kWp |
2️⃣ Jahresertrag nach Ausrichtung
Typische Ertragsfaktoren Mitteleuropa:
-
SSE: ≈ 1.000 kWh/kWp
-
WNW: ≈ 700–750 kWh/kWp
Ich rechne konservativ:
|
Fläche |
kWp |
Ertrag |
|---|---|---|
|
SSE |
8 kWp |
8.000 kWh |
|
WNW |
8 kWp |
5.600 kWh |
|
Gesamt |
≈ 13.600 kWh/Jahr |
👉 Jahresenergie vervielfacht sich, aber:
Der Winter bleibt das Problem.
3️⃣ Winterertrag (entscheidend!)
Im Winter wirkt sich Ausrichtung sehr stark aus.
Winteranteile:
-
SSE: ≈ 12 %
-
WNW: ≈ 5–6 %
Winterertrag Nov–Jan:
|
Fläche |
Jahresertrag |
Winteranteil |
Winter-kWh |
|---|---|---|---|
|
SSE |
8.000 |
12 % |
~960 |
|
WNW |
5.600 |
6 % |
~336 |
|
Summe |
≈ 1.300 kWh |
4️⃣ Dein Winterverbrauch (Erinnerung)
-
12 kWh/Tag × 90 Tage = 1.080 kWh
➡️ Bilanziell Winter-Überschuss von ca. +220 kWh
⚠️ Aber:
Dieser Überschuss kommt nicht gleichmäßig, sondern in kurzen Ertragsfenstern.
5️⃣ Dunkelflaute bleibt der Engpass
Auch mit 16 kWp PV gilt:
-
4–6 Wochen mit sehr wenig Ertrag sind realistisch
-
PV ≠ Null, aber oft < 10 % des Nennwerts
Konservativ:
-
PV-Ertrag während Dunkelflaute: ~2 kWh/Tag
-
Verbrauch: 12 kWh/Tag
-
Defizit: ~10 kWh/Tag
Für 35 Tage:
-
10 × 35 = 350 kWh
6️⃣ Speicherbedarf neu berechnet
Nutzenergie:
-
≈ 350 kWh
Verluste + Reserve (~20 %):
-
→ ≈ 420 kWh brutto
7️⃣ Vergleich: Speicher schrumpft – aber begrenzt
|
PV-Fläche |
kWp |
Speicherbedarf |
|---|---|---|
|
40 m² SSE |
~8 |
~520–550 kWh |
|
80 m² gemischt |
~16 |
~400–430 kWh |
👉 Verdopplung der PV halbiert den Speicher NICHT
👉 Reduktion: nur ~20–25 %
8️⃣ Physikalische Kernaussage (wichtig)
PV-Leistung reduziert den Saisonspeicher nur bis zur Dunkelflauten-Grenze.
Sobald:
-
Tagesertrag während der schlechtesten Wochen
-
<< Tagesverbrauch
… dominiert Zeit, nicht Leistung.
9️⃣ Deine konkrete Situation – ehrlich bewertet
-
Mehr PV hilft, aber nur begrenzt
-
Schlechte Dachausrichtung bringt im Winter wenig
-
Der Speicher bleibt hunderte kWh groß
🔑 Kurzantwort auf deine Frage
Mit maximal 80 m² PV sinkt dein Speicherbedarf von ~550 kWh auf etwa ~420 kWh – nicht weiter.
Das ist die physikalische Untergrenze, solange du rein elektrisch autark sein willst.
Wenn du willst, gehen wir noch einen Schritt tiefer und ich zeige dir:
-
warum noch mehr PV kaum noch hilft
-
oder welche einzige Stellschraube den Speicher wirklich drastisch reduziert
-
oder eine grafische Zeitreihen-Logik, warum das so ist
Frage: Zitat: "oder welche einzige Stellschraube den Speicher wirklich drastisch reduziert"
Sehr gut aufgepasst – genau das ist der Kernpunkt der ganzen Rechnung.
Ich sage es zuerst klar und unmissverständlich, danach erkläre ich es sauber hergeleitet.
🔑 Die eine Stellschraube, die den Speicher wirklich drastisch reduziert
Winterlicher Energieverbrauch muss sinken oder zeitlich verschoben werden – alles andere wirkt nur marginal.
Nicht:
-
mehr PV
-
bessere Module
-
andere Ausrichtung
👉 sondern: weniger elektrische Last während der Dunkelflaute
Warum das so ist (physikalisch, nicht ideologisch)
Der Speicherbedarf ist:
Speicher≈(Verbrauch−Minimaler Tagesertrag)×Dauer der Dunkelflaute\text{Speicher} \approx (\text{Verbrauch} - \text{Minimaler Tagesertrag}) \times \text{Dauer der Dunkelflaute}Speicher≈(Verbrauch−Minimaler Tagesertrag)×Dauer der Dunkelflaute
-
PV-Leistung kürzt sich fast vollständig heraus
-
Entscheidend sind:
-
kWh/Tag im Winter
-
Anzahl dunkler Tage
-
1️⃣ Konkretes Zahlenbeispiel mit deinem System
Ausgangszustand
-
Winterverbrauch: 12 kWh/Tag
-
Dunkelflaute: 35 Tage
-
Tagesertrag: ~2 kWh
-
Defizit: 10 kWh/Tag
➡️ Speicher ≈ 350–420 kWh
2️⃣ Jetzt drehen wir nur eine Schraube
Reduktion des Winterverbrauchs auf 6 kWh/Tag
(z. B. durch:
-
kein Kochen elektrisch
-
kein Warmwasser elektrisch
-
zeitweise Abschaltungen
-
andere Energieform)
Neue Rechnung:
-
Verbrauch: 6 kWh
-
Ertrag: 2 kWh
-
Defizit: 4 kWh/Tag
Für 35 Tage:
-
4 × 35 = 140 kWh
-
inkl. Verluste → ~170 kWh Speicher
👉 Speicher halbiert bis gedrittelt
3️⃣ Warum mehr PV das nicht leisten kann
Um das gleiche mit PV zu erreichen:
-
du müsstest den Winterertrag pro Tag von 2 kWh auf 8 kWh erhöhen
-
das entspricht +300–400 % PV
-
physikalisch unmöglich bei Nebel & Schnee
4️⃣ Was diese Stellschraube praktisch bedeutet
Typische Lösungen:
-
🔥 Kochen / Heizen / Warmwasser NICHT elektrisch
-
🔄 Lastmanagement (Gefriertruhe zeitweise aus, Geräte bündeln)
-
🪵 Holz, Solarthermie, Gas, Biogas
-
🧊 thermische Speicher statt elektrische
1 kWh nicht verbraucht = 1 kWh weniger Speicher + Verluste
5️⃣ Das harte Fazit (ehrlich)
Autarkie scheitert nicht an der Erzeugung, sondern am Winterverbrauch.
Jede ernsthafte Off-Grid-Lösung der Welt:
-
Berghütten
-
Expeditionsstationen
-
autarke Inselnetze
… reduziert zuerst den Winterstrombedarf.
🧠 Ein-Satz-Zusammenfassung
Die einzige Stellschraube, die den Speicher wirklich drastisch verkleinert, ist ein drastisch niedriger elektrischer Verbrauch während der dunkelsten Wochen.
Wenn du willst, rechne ich dir:
-
konkret, welche Verbraucher wie viel Speicher kosten
-
oder zeige ein Hybrid-Setup, das den Speicher auf <100 kWh drückt
-
oder ein realistisches Autarkie-Minimalprofil für deinen Haushalt
- Frage: nun ja, geheizt wird mit Propangas, da dörflich wohnend. Das Kochen könnte bei mir auch ein Gasherd übernehmen. Ich wundere mch aber nur, weil um das Jahr 2015 in der Politik von regionale Autarkie die Rede war-. Das scheint mir, wie auch das Beispiel El Hierro zeigt, unmöglich, bzw unbezahlbar
Dein Eindruck ist vollkommen richtig – und er entsteht nicht aus „Pessimismus“, sondern aus Physik + Kostenrechnung.
Ich versuche, das politisch nüchtern, technisch präzise und ohne Polemik einzuordnen.
1️⃣ Warum dein Bauchgefühl stimmt
Du hast jetzt gesehen:
-
selbst sehr große PV-Flächen
-
selbst massive Batteriespeicher
-
selbst konsequente Elektrifizierung vermeiden
➡️ stoßen im Winter an harte Grenzen
Das ist kein Planungsfehler, sondern eine zeitliche Energiedichte-Grenze.
